Industrielle Bildverarbeitung
VDMA senkt Umsatzprognose
Der Umsatz der deutschen Industrie-Bildverarbeitungs-Branche wird dem VDMA zufolge in diesem Jahr auf dem Niveau von 2011 verharren. Bisher waren die Verbandsexperten von einem Wachstum von fünf Prozent ausgegangen.
Die 3D-Bildverarbeitung stand zusammen mit USB 3.0 / USB3 Vision und CMOS-Bildsensoren im Mittelpunkt der diesjährigen Vision.
© MVTecDer Gesamtumsatz der deutschen Industrie-Bildverarbeitungs-Branche in den Jahren 2003 bis 2013 (2012 und 2013: Prognose)
© VDMAFür 2013 erwartet die VDMA-Fachabteilung Industrielle Bildverarbeitung ein Umsatzplus von zwei Prozent auf rund 1,537 Mrd. Euro für den Bereich. "Die Neigung zu Investitionen ist derzeit verhalten", kommentierte deren Vorsitzender Dr. Olaf Munkelt. "Trotz der makroökonomischen Unsicherheiten wird der Branchenumsatz 2012 aber den bisherigen Spitzenwert von 2011 erreichen."
Seit Mitte des Jahres steigt der monatliche VDMA-Auftragseingangs-Index für die industrielle Bildverarbeitung wieder deutlich an. Während die Inlandsnachfrage noch schwächelt, kommen wieder stärkere Impulse aus dem Ausland. "Weltweit sehen wir einen großen Bedarf an Automatisierungslösungen, verstärkt in Asien, aber auch in Nordamerika", erläuterte Munkelt. "Das passt auch zur Prognose der International Federation of Robotics (IFR), die davon ausgeht, dass sich der weltweite Bestand an Industrierobotern von 2011 bis 2015 um fast 40 Prozent erhöhen wird. Weil Roboter immer öfter 'sehend‘ werden, ergeben sich daraus ausgezeichnete Chancen für die Robot Vision."
Die Bildverarbeitungs-Messe Vision erzielte zu ihrem 25. Jubiläum erneut einen Ausstellerrekord: Insgesamt waren 372 Aussteller aus 32 Ländern vertreten nach 351 Ausstellern aus 31 Ländern im vergangenen Jahr. Im Mittelpunkt standen auf der Messe Vision 2012 die Trendthemen 3D-Bildverarbeitung, USB 3.0 / USB3 Vision und CMOS-Bildsensoren.











