Start-up GREÏ
650.000 Euro für KI-gestützte Echtzeitüberwachung
Das litauische Deep-Tech-Start-up GREÏ hat in einer Pre-Seed-Runde 650.000 Euro von Firstpick eingesammelt, um seine modulare KI-Plattform für Betriebsüberwachung europaweit auszurollen. Die Lösung bindet sich an bestehende Kameras an, bündelt deren Daten in einer einheitlichen Ansicht und nutzt KI-Algorithmen zur Erkennung von Risiken.
Unternehmen aus der Fertigung, Logistik und dem Einzelhandel machen oft betrieblichen Blindspots und Fehlalarme zu schaffen. Trotz vorhandener Kameras, Sensoren und Alarmsysteme fällt es Betrieben mit großen Flächen schwer, in Echtzeit den Überblick zu behalten, da die enormen Daten- und Videomengen schwer zu handhaben sind.
GREÏ nimmt sich dieses Problems mit einer KI-gestützten Plattform an, die Unternehmen hilft, Abläufe zu überwachen, Risiken zu erkennen und schneller zu reagieren – noch bevor Störungen eskalieren. Die Plattform bindet sich an die vorhandenen Kameras einer Einrichtung an, um einen Überblick über die Abläufe zu bieten. Das System erkennt alles – von unsachgemäß sortiertem Abfall bis zu Verstößen gegen Arbeitsschutzregeln. Automatische Benachrichtigungen liefern sofort umsetzbare Handlungsempfehlungen an die zuständigen Teams.
Mit der Finanzierung will GREÏ sein Kernteam ausbauen, über 500 aktive Kameras vernetzen und 2026 den vollständigen Marktstart einleiten. Zielbranchen sind Industrie, Logistik und Einzelhandel, in denen Echtzeit-Transparenz und vorausschauende Analysen entscheidend für Sicherheit und Effizienz sind. Dazu CEO und Mitgründerin Giedrė Rajuncė: „Wir gehen vom Testbetrieb in die reale Anwendung. Es geht nicht nur um Kostensenkung, sondern darum, Abläufe sicherer, planbarer und intelligenter zu machen."
GREÏ sucht aktuell weitere Investoren für die Seed-Phase mit Erfahrung in Enterprise SaaS, Industrial Tech oder AI-Infrastruktur – besonders solche mit Netzwerken in Westeuropa, Skandinavien oder Japan sowie strategische Partner in Sicherheit und Automatisierung.












