Trigo

Inka Krischke,

KI in der automatischen Qualitätskontrolle

Die Trigo Group hat das Industrie-Start-up Scortex übernommen und bildet damit eine Allianz zwischen einem Anbieter von Qualitätsberatungs- und Inspektionsdienstleistungen im Transport- und Industriesektor und einem auf KI spezialisierten Deep-Tech-Unternehmen.

Die KI-Plattform von Scortex in einer Produktionslinie

© Constantin Riess-Scortex

Die Trigo Group (im Besitz des Investmentfonds Ardian) hat das französische Start-up Scortex übernommen, das sich auf die Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in der automatischen Qualitätskontrolle spezialisiert hat. Trigo will bis 2022 fünf Mio. Euro in Scortex investieren und die Zahl der Mitarbeiter des neuen Unternehmens verdoppeln.

Scortex wurde 2016 in Paris gegründet und ist ein ‚Deep-Tech‘-Start-up, das Spitzentechnologie im Bereich der industriellen Bildverarbeitung für die Fertigungsindustrie anbietet und die europäischen Märkte der Automobil-, Luxus- und Luftfahrtindustrie bedient. Das Start-up hat eine industrielle Plattform für die Einrichtung von Qualitätskontrollstationen an Produktionslinien entwickelt. Kern dieser Plattform sind eine Deep-Learning-Technologie und eine Infrastruktur zur Verwaltung und Nutzung großer Datenmengen für die Qualitätskontrolle. Die von Scortex entwickelten Deep-Learning-Algorithmen sind in der Lage, zu lernen und Fehler an Teilen in einem Produktionsfluss zu erkennen. Die Lösung automatisiert nicht nur die Inspektion, sondern generiert auch Echtzeitdaten und Statistiken zur Produktionsqualität.

Trigo ist ein internationales Unternehmen aus Frankreich, spezialisiert auf betriebliches Qualitätsmanagement und Beratungslösungen für die Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Verteidigungs-, Eisenbahn- und Schwertransportindustrie. Seine 10.000 Mitarbeiter in 25 Ländern bieten ein komplettes Dienstleistungsportfolio für die gesamte Lieferkette, das von der Inspektion der Produktionslinien bis hin zu Audits, Consulting, Engineering und Schulungen reicht. Trigo entwickelt technologische Lösungen, die auf künstlicher Intelligenz, virtueller Realität und Algorithmen basieren. Die Gruppe befindet sich im Besitz von Ardian und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von 400 Mio. Euro.

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