zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Imago Technologies

Inka Krischke,

Modulare KI-Bildverarbeitung für adaptive Industrieanwendungen

Imago Technologies erweitert das Portfolio im Bereich Embedded Vision um den Vision Sensor 'PV4', einen modularen, frei programmierbaren AI Vision Sensor für anspruchsvolle industrielle Inspektionsaufgaben.

Der Vision Sensor PV4 ermöglicht modulare, KI-basierte Bildverarbeitung direkt auf dem Gerät. © Imago Technologies

Das System positioniert sich zwischen klassischen Vision-Sensoren und komplexen High-End-KI-Kameras und adressiert Anwendungen, bei denen sich Anforderungen, Produkte und Prüfmerkmale regelmäßig ändern. Er kombiniert klassische Bildverarbeitung und KI-Inferenz direkt auf dem Gerät. Eine Multicore-ARM-Architektur in Verbindung mit einer integrierten Neural Processing Unit ermöglicht die Ausführung anspruchsvoller Bildverarbeitungs- und Deep-Learning-Algorithmen vollständig on-device. Durch die lokale Verarbeitung entfallen zusätzliche Recheneinheiten, wodurch Latenzen reduziert und kompakte, echtzeitfähige Systemarchitekturen realisiert werden können. Mit seinem integrierten Arbeitsspeicher und Linux-basierten Umfeld lässt sich der Sensor wie ein kompakter Industriecomputer in bestehende Maschinenkonzepte einbinden.

Ein wesentliches Merkmal ist der modulare Hardwareaufbau. Unterschiedliche Sensormodule können ohne grundlegende Änderungen integriert werden, was Zukunftssicherheit bei sich wandelnden Anforderungen ermöglicht. Ergänzende Optionen wie softwaregesteuerte Beleuchtungsmodule oder Flüssiglinsen mit Autofokus unterstützen zusätzlich die Anpassung an variierende Arbeitsabstände, Objektgrößen und Umgebungsbedingungen. Für die Anbindung an übergeordnete Systeme stehen industrielle Schnittstellen wie GigE Vision, OPC UA sowie Module zur Schnittstellen-Erweiterung zur Verfügung.

Anzeige

Typische Einsatzfelder finden sich überall dort, wo Produkte, Formate oder Oberflächen stark variieren. In der Logistik ermöglicht das System beispielsweise eine robuste Code- und Klarschriftlesung auf unterschiedlichsten Verpackungsgrößen und -zuständen sowie die KI-basierte Bewertung von Label-Qualität und -Position. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie unterstützt der Sensor flexible Inspektionen bei wechselnden Gebindeformen, Füllständen und optisch anspruchsvollen Oberflächen. Auch in Pharma-, Retail- oder allgemeinen Verpackungsanwendungen lassen sich Identifikations- und Qualitätsprüfungen zuverlässig umsetzen.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Sick

Umsatzwachstum in turbulentem Marktumfeld

Dank Innovationen und Fokussierung auf strategische Industriemärkte konnte Sick im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz moderat steigern. In einem turbulentem Marktumfeld konnte das Unternehmen seine Position behaupten und mit Sensorlösungen Marktanteile...

mehr...

VDMA Machine Vision

Staffelübergabe im Vorstand

Daniel Seiler, CEO von AT – Automation Technology, wurde vom Vorstand der VDMA Fachabteilung Machine Vision zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Er folgt auf Dr. Olaf Munkelt, Mitbegründer und Geschäftsführer von MVTec Software, der seinen Vorsitz...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Sensopart Industriesensorik

Objekterkennung neu gedacht

Mit einem neuen Produktkonzept erweitert die Firma Sensopart ihr Portfolio im Bereich der industriellen Sensorik, speziell der Objekterkennung.  'DTECT Object 3D' kombiniert die Flexibilität einer Smartkamera mit der einfachen Bedienung eines...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Sick auf der SPS 2025

Personenerkennung inkludiert

Sick stellt mit dem ‚Visionary AI-Assist‘ eine KI-basierte Sensorlösung vor, die Outdoor-Kollisionswarnung und Umfeldüberwachung ermöglicht. Die integrierte KI sorgt auch bei schwierigen Bedingungen für eine zuverlässige Personenerkennung.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren