Firmenübernahme

Inka Krischke,

Extend3D wird Teil der Atlas-Copco-Gruppe

Extend3D wurde von Atlas Copco übernommen. Der Hauptsitz von Extend3D und das Münchner Team gehören nun zur Division Motor Vehicle Industry Tools & Assembly Systems innerhalb des Geschäftsbereichs Industrial Technique.

© Extend3D

Atlas Copco liefert unter anderem intelligente Werkzeuge und Lösungen für die automatisierte Qualitätsprüfung sowie für alle Arten von händisch durchgeführten Vorgängen zur Montage und Nachbearbeitung. Extend3D hat zum Ziel, digitale 3D-Informationen über Teile und Baugruppen mittels Augmented Reality präzise darzustellen und damit manuelle Prozesse zur Fertigung, Qualitätssicherung und Nacharbeit zu verbessern. Seit Kurzem wird dies durch Bildverarbeitung, KI und Werkzeugtracking für integrierte Vollständigkeits-/Richtigkeitskontrollen ergänzt, so dass eine durchgehend digitalisierte Prozesskette für die Industrie 4.0 entsteht.

Henrik Elmin, SVP und Business Area President Industrial Technique bei Atlas Copco

© Atlas Copco

Der Zusammenschluss mit Atlas Copco birgt den Unternehmen zufolge Potenzial für die Einbettung dieser Systeme und Technologien in Form von schlanken und ergonomischen Tools. Die Firmen sind überzeugt, dass solche digitalen Lösungen für manuelle Prozesse in der Industrie schon bald unverzichtbar werden.

»Die Akquisition erweitert unser Angebot in der Prozess- und Qualitätskontrolle um ein vielfältiges Portfolio an Augmented-Reality-Produkten, die speziell für Montagevorgänge mit hoher Komplexität und hohen Qualitätsanforderungen entwickelt wurden«, sagt Henrik Elmin, SVP und Business Area President Industrial Technique bei Atlas Copco.

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Peter Keitler, CEO und zukünftiger Managing Director von Extend3D

© Extend3D

»Durch die Integration der dynamischen AR-Projektion in manuelle Montagestationen und Werkzeuge der Atlas Copco erübrigen sich viele der bisher komplizierten Systemgrenzen zwischen verschiedenen digitalen Assistenzsystemen und deren Anbindung an eine einheitliche Datenversorgung in der Werkstatt«, sagt Peter Keitler, CEO und zukünftiger Managing Director von Extend3D.

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