
Das US-amerikanische Unternehmen DDM Systems aus Atlanta, ein Spin-off-Unternehmen der berühmten Georgia-Tech-Hochschule, hat sich mit einem additiven Fertigungsverfahren für Keramik beworben. Das nominierte Produkt ‘Lamp System CPT6060’ ermöglicht es, den Prozess des Feingießens von zwölf auf sechs Prozessschritte zu verkürzen. Die Jury war von der hohen Zahl von über zwei Millionen parallelen UV-Lichtstrahlen bei der Photopolymerisation und der damit erzeugten extrem hohen Genauigkeit von zehn Mikrometern bei Abmessungen der Keramikformen von bis zu 600 x 600 x 450 Kubikmillimetern beeindruckt. Das nominierte Produkt erzeugt im 3-D-Druckverfahren hochgenaue Integral-entkernte Schalenformen direkt aus digitalen Datensätzen. Damit sind Rapid Prototyping und Serienfertigung in einer Anlage möglich. Mit diesem Hightech-Verfahren können die bisherigen Herstellungskosten laut DDM Systems um 60 % reduziert werden.
