
Sick; Intuitive Zusammenarbeit zwischen Werker und Roboter
Direkt am Roboterarm montiert, bildet der End-of-Arm-Safeguard von Sick ein kegelförmiges, nach unten gerichtetes Schutzfeld um den Werkzeug- beziehungsweise Werkstück-Bereich des Roboters herum. Wird das Schutzfeld beispielsweise durch die Hand des Werkers unterbrochen, erkennt End-of-Arm-Safeguard dies und stoppt sofort die Bewegung des Roboterarms. Ist das Schutzfeld wieder frei, setzt der Roboter seine Bewegung nahtlos und ohne weitere Interaktion mit dem Werker fort. Insgesamt 40 Infrarot-Laserstrahlen der berührungslos wirkenden optischen Schutzeinrichtung auf Basis von Lichtlaufzeitmessung umschließen die Gefahrenstelle und sorgen für Schutz insbesondere von Händen und Armen des Werkers, der kollaborativ mit dem Roboter arbeitet. Die erforderliche Länge des Schutzfeldes wird durch das verwendete Werkzeug, gegebenenfalls inklusive Werkstück, bestimmt und während der Konfiguration des Systems durch den Safety-Ingenieur eingestellt. Die maximale Schutzfeldlänge beträgt 550 mm.
Das Schutzfeld bewegt sich mit dem Roboter mit und ist dabei so dimensioniert, dass der Roboterarm wirklich nur dann gestoppt wird, wenn unmittelbar Gefahr droht.
