
Der Faszination von Augmented Reality ist der diesjährige Bundesieger im Fachgebiet Arbeitswelt - Tobias Gerbracht (18) aus Wuppertal erlegen: Er möchte diese dreidimensionale, virtuelle Darstellung von Objekten für besonders eindrucksvolle Marketing-Präsentationen auf Messeständen nutzen. Dafür müssen die Betrachter dafür eine Spezialbrille tragen. Der Jungforscher hat stattdessen einen kompakten AR-Projektor entwickelt und zum Patent angemeldet. Mit einem Beamer projiziert er das zuvor berechnete Hologramm eines Objektes auf eine Glasscheibe von der Größe eines PC-Bildschirms. Diese Darstellung macht den 3D-Eindruck aus vielen Blickwinkeln möglich. Um das Gehäuse so kompakt wie möglich zu bauen, hat Gerbracht spezielle Software und Rechenverfahren eingesetzt.
