
Beim Folgeprojekt Enuba 2 ging Siemens eine Partnerschaft mit der schwedischen Firma Scania ein. Im Fokus steht die optimierte Integration der Antriebstechnik und Stromabnehmer in das Fahrzeug sowie die Bereitstellung der erforderlichen Verkehrssteuerungssysteme. Hierzu wurde in Groß Dölln nördlich von Berlin eine erweiterte Teststrecke in Betrieb genommen, die den Bedingungen eines realen Betriebs angepasst ist. Die Strecke erhielt eine mit bis zu 90 km/h durchfahrbare Kurve mit einer dem Kurvenverlauf angepassten Fahrleitung. Ebenfalls installiert wurden eine Schilderbrücke und ein Kragarm mit Verkehrsschild, wie sie auf Fernverkehrsstraßen üblich sind. Weil die Oberleitung im sicheren Abstand unter den Verkehrsschildern durchgeführt werden muss, wurden Kettenwerk und Tragseil so abgesenkt, dass der Stromabnehmer auch bei voller Fahrt durchgängig Kontakt halten kann.
