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Verräterische Schatten, Isabella Käming, Elias Schecke, Alexander Allin
© Stiftung Jugend forscht

Qualitätskontrolle ist in der Industrie sehr wichtig – dies finden auch Elias Schecke (18), Isabella Käming (16) und Alexander Allin (18): Kann man zum Beispiel ein Bauteil guten Gewissens in ein Auto einsetzen, oder ist es fehlerhaft und könnte schlimmstenfalls einen Unfall herbeiführen? Um Komponenten zerstörungsfrei zu prüfen, blicken die Hersteller in deren Inneres, etwa mithilfe von Röntgengeräten und Computertomografen. Die Röntgenbilder müssen allerdings korrekt interpretiert werden, um so mögliche Mängel zuverlässig aufspüren zu können. Käming, Schecke und Allin entwickelten dafür eine eindrucksvolle mathematische Methode. Mit dieser sind sie in der Lage, allein mithilfe der Schattenbilder eines Würfels dessen genaue Position im Raum zu rekonstruieren. Im Prinzip, so hoffen sie, könnte ihr Ansatz die industrielle Computertomografie schneller und zuverlässiger machen. Sie erhielten dafür bei Jugend forscht 2016 den „Preis für eine Arbeit zum Thema ‚Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung‘“.

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