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Fehlerverzeihender Datentransfer, Sven Jandura
© Stiftung Jugend forscht

Ob vom Sendemast zum Smartphone oder vom WLAN-Router zum Laptop - überall werden laufend Daten übertragen. Dabei können sich leicht Fehler einschleichen – daher sind bei der Datenübertragung raffinierte Korrekturverfahren im Einsatz. Sie fügen dem eigentlichen Datensatz gewisse Redundanzen hinzu. Geht etwas bei der Übertragung verloren, lassen sich die Daten aus dem Rest des Datensatzes zumeist wieder rekonstruieren. Sven Jandura (18) aus Dresden hat sich in seiner Arbeit mit einem der gängigen Korrekturverfahren befasst, den sogenannten RS-Codes. Um herauszufinden, wie häufig dennoch Übertragungsfehler auftreten, entwickelte er ein aufwendiges mathematisches Analyseverfahren. Damit ist es möglich, eine Restfehlerwahrscheinlichkeit anzugeben, ohne sie experimentell nachmessen zu müssen.

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