Wearable Computing

Von Martin Sporn | Davina Spohn,

Welche Chips befeuern Pebbles Smartwatch?

Das Uhrwerk der Pebble Smartwatch wurde offengelegt und bringt Licht und Schatten zum Vorschein. Einige Chips sorgen für Verwirrung, während man nach Zahnrädchen vergeblich sucht. Hat diese Uhr dennoch Schweizer Qualitäten?

Die Smartwatch Pebble wird aufgebrochen.

© Andrew Goldberg, ifixit

Sie startete als Gemeinschaftsfinanzierung von Internetnutzern, führte eine neue Produktkategorie ein und blieb dann beim deutschen Zoll hängen. Die Pebble Smartwatch kann schon heute auf eine aufregende Geschichte zurückblicken und ist eines der wenigen praxistauglichen Modelle am Markt. Grund genug, sich der Hardware hinter dem Hype zu widmen und einen Blick ins Uhrwerk zu werfen. Die Bilder stammen von iFixit, einem Portal mit kostenlosen Repararturanleitungen für sämtliche elektronische Geräte.

Die Pebble ist als erweitertes Smartphone-Display fürs Handgelenk gedacht und kann über Anrufe, Mails, Termine, Facebook- und Twitter-Updates informieren. Dies geschieht über Textanzeige, Alarme oder Vibration. Zusätzlich stehen noch einige herunterladbare Apps und Ziffernblätter zur Auswahl. Dank eines E-Paper-Displays muss die smarte Uhr nur alle 5-7 Tage ans Netz.

Das riesige Interesse der Netzgemeinde hat Folgen: Heute werden wöchentlich 15.000 Exemplare der Smartwatch gefertigt, statt 1.000, wie ursprünglich geplant. Dank der hohen Finanzierungssumme ist Bluetooth 4.0 an Bord und die Uhr wassergeschützt. Außerdem hat Pebble seine Unterstützer über zusätzliche Farben abstimmen lassen: Neben den geplanten Modellen in schwarz, rot und weiß wird es Pebble auch in orange und grau geben.

Für 150 US-Dollar (110 Euro, inkl. Versand) kann man die Smartwatch auch nach Deutschland ordern. Um sie zu verwenden, wird ein Smartphone mit Android ab Version 2.3 oder ein iPhone (ab 3GS)/iPod Touch mit iOS 5.0 oder höher benötigt.

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