Deutscher Zukunftspreis 2013
Ultrakurze Laserblitze für eine wirtschaftlichere Fertigung
Zusammen mit Bosch und Trumpf hat die Universität Jena einen Ultrakurzpulslaser entwickelt, mit dem sich Werkstoffe schnell, präzise und in hoher Stückzahl wirtschaftlicher bearbeiten lassen. Die Erfindung ist nun für den Deutschen Zukunftspreis 2013 des Bundespräsidenten nominiert worden.
Die Forscher gehen mit ihrer Entwicklung ein Problem an, das bei der Bearbeitung etwa von Metall mit einem herkömmlichen Laserstrahl auftritt: Metall heizt sich dabei bis zum Schmelz- und Verdampfungsgrad auf. Das Verhalten von geschmolzenem Material ist jedoch nur schwer zu beherrschen. Die erstarrte Schmelze kann zur Gratbildung an den Rändern und zu Unebenheiten und damit zu verminderter Präzision führen. Eine zeit- und kostenaufwendige Nacharbeit ist die Folge. Besonders harte Materialien wie Diamant und Saphir lassen sich so gar nicht bearbeiten. Der von der Universität Jena zusammen mit Bosch und Trumpf entwickelte Ultrakurzpulslaser soll hier für Abhilfe sorgen.










