PC-Technologie
Neue Konkurrenz für den iMac?
Das Startup Modinice bringt einen neu designten Office-PC auf den Markt. Der All-in-One-Rechner kommt mit einem Kabel aus, ist einfach nachrüstbar und kann bis zu zwei Monitore tragen. Die Serienproduktion ist bereits angelaufen und zwei Distributoren sind bereits an Bord.
Schicke Apple-Rechner sind meist nur in kreativen Arbeitsumgebungen zu finden. In den meisten Büros stehen aber nach wie vor klassische Office-PCs, an deren Design sich die letzten zwanzig Jahre nur wenig geändert hat. Mike Finckh, Geschäftsführer von Conecpt International wollte deshalb einen Büro-Computer entwickeln, der Design mit den Praxisanforderungen moderner Büro-PCs verbindet. Zusammen mit zwei Münchner Industrie-Designern hat er den 'Modinice M1' konzipiert.
Für den Einsatz in Unternehmen hat sich Finckh bewusst für ein Windows-System entschieden: "Mehr als 90 Prozent aller PCs im Büroumfeld laufen auf Windows, da die meisten Warenwirtschafts-, Produktions-, Dienstleistungs- und Finanzprogramme darauf aufsetzen. Wir möchten breite Einsatzfähigkeit sicherstellen." Der Modinice PC wird aber auch ganz ohne Betriebssystem angeboten, um darauf Linux oder eine bereits vorhandene Windows Lizenz zu installieren.
Martketing und Vertrieb per Crowdinvesting
Finckh hat für die Vermarktung des Modinice ein eigenes Start-up gegründet. Die Testphase mit Kunden und Multiplikatoren ist bereits erfolgreich abgeschlossen und die Serienproduktion gestartet. Vertrieben wird der PC laut Finckh über den Distributor Also. Um den Modinice erfolgreich auf dem Markt zu positionieren hat Finckh auf der Crowdinvestingplattform Companisto eine Schwarmfinanzierung gestartet. Die Investitionen der Crowd sollen für Marketing und Vertrieb eingesetzt werden.










