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Artikel und Hintergründe zum Thema

Exor

Lukas Dehling,

HMIs im IoT-Zeitalter

Dank IoT und Industrie 4.0 vernetzen sich die "Dinge" – auch die HMIs. Diesem Trend antwortet Exor mit der neuen X-Plattform – mit Node-Red-Software und TSN-Standard.

Ein Gerät der neuen X-Plattform: Das eX700-Field IoT-Web-Based-HMI bietet die IP69K-Schutzklasse und ist in verschiedenen Größen von 5 bis 21-Zoll verfügbar.

© Exor

Durch ein Industrial Internet of Things oder auch Industrie 4.0 vernetzen sich sämtliche Objekte, völlig neue Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse entstehen. Ein Trend, den auch die HMI-Hersteller nicht verpassen wollen und dürfen. Aus diesem Grund hat Exor die neue X-Plattform auf den Markt gebracht – die in Zukunft als IoT-Baukasten von Exor fungiert. Mit der X-Plattform sollen Anwender in der Lage sein, mit bewährter Technik, den Schritt zur Industrie 4.0 zu gehen. Durch die Multiprotokollfähigkeit können ältere Applikationen zur Digitalisierung eingebunden werden. Gleichzeitig liefert die Plattform alle Technologien um dem Referenzarchitekturmodell RAMI4.0 gerecht zu werden – unter anderem OPC UA. Die Plattform beruht auf einem All-in-One-Konzept mit HMI-PLC-Gateway-Cloud-Edge-Schnittstelle. Die X-Plattform kann als herkömmliche Steuerung mit oder ohne Display zur Maschinen- oder Anlagensteuerung verwendet werden. Gleichzeitig dient die selbe Hard- und Softwarearchitektur zur Integration in die Vernetzung der Fabrikautomation um mehr Transparenz zu bekommen und die Produktivität zu steigern. Diese Daten werden dann in einer lokalen leistungsfähigen Fog-/Edge-Ebene verarbeitet. – denn viele Firmen scheuen heute noch die externe Cloud aus Gründen der Security.

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Durchgängiges und skalierbares Produktportfolio

Das Produktportfolio erstreckt sich von Hutschienen-montierbaren Geräten (eXware700), über Schaltschrank-Einbaugeräte (eX700 Series) bis hin zu feldtauglichen IP67-Geräten (eX700 Field). Sie sollen sich insbesondere durch seine Durchgängigkeit und Skalierbarkeit auszeichnen. Alle Produkte der X-Plattform basieren auf Linux mit der OSADL-Echtzeiterweiterung. Basierend auf dem bewährten System-on-Module microSOM mit leistungsfähigen IMX6-DualLite-1.0GHz- und IMX6-Quad-1.2GHz-Prozessoren lassen sich viele Applikationen realisieren. Zudem steht mit Codesys auch eine IEC61131-3-SPS zur Verfügung. Hinzu kommt eine Vielzahl von Busprotokollen wie etwa Profinet, Ethercat, EthernetIP, Bacnet oder OPC UA. Weiterhin erachtet es Exor als notwendig, ein leistungsfähiges und standardisiertes Kommunikationsnetzwerk einzusetzen. Etwa das sogenannte „deterministic ethernet“ für die Industrie mit entsprechenden Switches um IoT-taugliche Verzögerungs- und garantierte Antwortzeiten zu erreichen. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen die Implementierung des TSN-Standards IEEE 802.1 als einer der ersten Anbieter vorgenommen. Zur Kommunikation wird auf den OPC-UA-Standard gesetzt. Über ein Modulkonzept lassen sich beliebige Schnittstellen und I/O’s erweitern.

Passende Softwarelösung

Mit JMobile Studio steht eine passende Softwarelösung bereit, mit der sich Applikationen einfach, intuitiv und professionell für die X-Plattform erstellen lassen. Die Open-Source-Software Node-RED ist bereits in JMobile integriert. Somit lassen sich einfach Nodes und Flows erstellen die eine einfache Kommunikation in die ein Cloud-/Edge-Gerät ermöglichen. Auch andere neue Software-Technologien wie yocto, node js und HTML5 kommen bei der X-Plattform zum Einsatz. In JMobile kann der Anwender individuell entscheiden, ob das Projekt für die Runtime oder als HTML für die WEB-Visualisierung (JM4web) erzeugt wird. Als Ausprägung für WEB-basierte Applikationen kann dann die Visualisierung über den WEB-Browser Chromium angezeigt werden.

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