Pilz
Für Security einsetzbare Bedienelemente
Das Bedienelement PIToe ETH mit aktivierbarem Ethernet-Port von Pilz schützt frei zugängliche Ethernet-Schnittstellen in der Industrie vor missbräuchlichem Zugriff.
Das kompakte Bedienelement von Pilz kann als aktivier- und abschaltbare Industrie-Ethernet-Schnittstelle wie eine Firewall Netzwerkverbindungen einerseits vor unbefugtem Zugriff von außen, andererseits aber auch den direkten Zugriff auf Human Machine Interfaces und Steuerungsdaten von intern sichern. Denn in Kombination mit der Ausleseeinheit ‚PITreader‘ erfolgt die Aktivierung der Ethernet-Schnittstelle ausschließlich bei entsprechender Berechtigung. Das heißt, nur autorisierte Personen sind berechtigt, temporär diese Schnittstellen zu nutzen beispielsweise um neue Konfigurationen, Programme oder Sicherungskopien zu erstellen.
Das Bedienelement erfüllt sowohl die Sicherheitsanforderungen an Maschinenhersteller sowie an Betreiber. Für Maschinenbetreiber in Deutschland etwa gilt bereits heute die Technische Regel für Betriebssicherheit TRBS 1115 als Ergänzung zur Betriebssicherheitsverordnung, die u.a. fordert, dass nicht benötigte Hardwareschnittstellen deaktiviert oder blockiert werden und nicht autorisierte Kommunikationsverbindungen abgeschaltet sein müssen. PIToe ETH unterstützt so bei der Umsetzung der gesetzlichen und normativen Vorgaben, was letztendlich die Investition schützt und Kosten minimiert.
Einfacher Einbau
Die Bedienelemente sind gemäß EN 60947-5-1 für Einbauöffnungen mit einem Durchmesser von nur 22,5 mm mit Verdrehsicherung vorgesehen. Weitere Mitglieder der PITeo-Produktfamilie sind das Bedienelement ‚PIToe 4S‘, mit dem digitale Ein- und Ausgänge geschaltet und angezeigt werden können, sowie das Bedienelement ‚PIToe USB‘, welches über eine aktivierbare USB-Schnittstelle für Maschinen und Anlagen verfügt, die beispielsweise das manipulationssichere Einspielen von Programmen ermöglicht.










