Forschung & Entwicklung
Siemens zeichnet zwölf Erfinder aus
Siemens-Chef Peter Löscher hat am 22. November in München die „Erfinder des Jahres 2011“ ausgezeichnet. In Summe hat der Konzern seine Erfindungen im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag: 30. September) gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf rund 8600 gesteigert.
Rund 27.800 Mitarbeiter beschäftigt Siemens derzeit im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Patent-Erstanmeldungen im Konzern sind gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf knapp 4300 gestiegen – fast 20 pro Arbeitstag. In Europa hat das Unternehmen zudem erstmals den Spitzenplatz bei den Patentanmeldungen erreicht.
Entscheidend dazu beigetragen haben unter anderem zwölf besonders erfolgreiche Forscher und Entwickler, die Siemens unlängst als „Erfinder des Jahres 2011“ ausgezeichnet hat. Auf ihr Konto allein gehen 730 Erfindungsmeldungen und 636 erteilte Einzelpatente. „Sie beweisen täglich Pioniergeist, unternehmerisches Denken und internationale Teamarbeit – das sind genau die Faktoren, die wir brauchen, um auch morgen auf den Weltmärkten erfolgreich zu sein“, sagte Siemens-Chef Peter Löscher bei der Preisverleihung. Er kündigte an, im Geschäftsjahr 2012 die Investitionen in Forschung und Entwicklung von 3,9 Milliarden Euro im vergangenen Geschäftsjahr um weitere rund 500 Millionen Euro aufzustocken.
In der aktuellen Patentstatistik des Europäischen Patentamts (für das Jahr 2010) erreichte Siemens mit 2135 Anmeldungen erstmals in der Firmengeschichte den ersten Platz vor Philips, BASF und Samsung. „In Deutschland und Europa zusammengenommen konnten wir die Patenterstanmeldungen um 18 Prozent gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr steigern“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands und Technikvorstand der Siemens AG. „Auch weltweit betrachtet werden unsere Mitarbeiter immer innovativer: Heute meldet im Durchschnitt jeder Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung doppelt so viele Erfindungen an wie im Jahr 2001.“
Die zwölf Erfinder des Jahres 2011 kommen aus Deutschland (Berlin, Erlangen, München, Nürnberg) sowie aus Dänemark, der Schweiz und den USA.










