SEW-Eurodrive / Hochschule Karlsruhe
Kooperation für energieeffiziente Mobilität
In einem gemeinsamen Forschungs- und Arbeitscamp wollen SEW-Eurodrive und die 'Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft' ihr Wissen über energieeffiziente Mobilität bündeln. Seinen Sitz soll das Camp auf dem Gelände der ehemaligen International University in Bruchsal haben.
SEW Eurodrive und die Hochschule Karlsruhe wollen damit auf den rasanten technologischen Fortschritt und die immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen reagieren. "Die hier getroffene Vereinbarung dient zur Erschließung neuer Technologiefelder durch gezielte Forschung und zur Realisierung entsprechend kurzer Entwicklungszeiten", umreißt der Geschäftsführer Technik der SEW-Eurodrive Johann Soder das Ziel der Kooperation. Der gesteigerte Wissens-Transfer soll insbesondere die Forschungsgebiete Elektromobilität, mobile Intralogistiksysteme sowie Energieeffizienz und Infrastruktur vorantreiben.
SEW-Eurodrive hat bereits einen Teil seiner Entwicklungsabteilung und einige Labore in den Konversionsgebäuden der ehemaligen Dragonerkaserne in Bruchsal angesiedelt. Die 'Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft' wird auf dem Gelände ein 'Institut für Energieeffiziente Mobilität' gründen. In diesem sollen neben den an den Forschungsprojekten beteiligten Professoren und Studenten der Hochschule auch zwei aus Hochschulmitteln finanzierte Mitarbeiter tätig sein. Eigenes Personal stellt auch SEW-Eurodrive zur Verfügung: Für fünf Jahre wird das Unternehmen zwei akademische Mitarbeiterstellen für den gemeinsamen Forschungscampus finanzieren.
Der Rektor der Hochschule Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel zieht aus der Kooperation viel Potenzial für Forschung und Lehre: "Die Hochschule und ihre Studierenden werden selbst durch die enge Anbindung an aktuelle Forschungsthemen profitieren und wir werden aus diesen gemeinsamen Forschungsprojekten viele Themen für Studien- und Abschlussarbeiten generieren können." Zur Koordination strategischer Fragen soll ein paritätisch besetzter Beirat auf die Beine gestellt werden. Daneben soll es einen gemeinsamen Steuerkreis geben, der dem Beirat gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben vorschlagen und beschlossene Vorhaben koordinieren soll. Seine Zusammensetzung soll laut SEW bei Bedarf offen für weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen sein.










