Hyperloop Pod Competition von SpaceX

Der schnellste Pod kommt aus München

Fast Schallgeschwindigkeit erreichte der Pod des WARR Hyperloop Team der TU München beim Finale des Hyperloop Pod Competition in Los Angeles.

Auf der Teststrecke auf dem Firmengelände von SpaceX in Los Angeles trat das Team der TU München vom 27. bis 29. Januar gegen die anderen Teams an.

© Uli Benz / TUM

SpaceX-Gründer Elon Musk hatte die "Hyperloop Pod Competition" 2015 ins Leben gerufen. Der Hyperloop ist das Konzept eines Hochgeschwindigkeitszuges, der sich mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Studierendenteams aus der ganzen Welt stellten ihre Konzepte für den sogenannten Pod vor, die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen. 30 Teams wurden ausgewählt, ihre Prototypen zu bauen und im Finale gegeneinander anzutreten.

Vom 27. bis 29. Januar war es dann so weit: Von den 30 ausgewählten Teams reisten 27 nach Los Angeles, um am Finale auf dem Gelände von SpaceX teilzunehmen. Darunter das WARR Hyperloop Team der Technischen Universität München (TUM). WARR steht für »Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft Raumfahrt und Raketentechnik.«

In der eigens für den Wettbewerb gebauten Röhre fanden die abschließenden Tests statt. Doch nur drei Teams durften tatsächlich in der evakuierten Röhre fahren: die Studierenden des Massachusetts Institute of Technology, der TU Delft und das der TUM.

Am Sonntag konnte das WARR-Hyperloop-Team dann erleben, wie ihre Kapsel durch die Röhre raste. Der Pod schoss an Platz Eins. Das Team erhielt den Preis für den »Fastest Pod«. Die Trophäe: Ein von Elon Musk handsignierter Miniatur-Pod aus Titan. Die TU Delft war ebenfalls erfolgreich und erhielt den Preis für den technisch besten Prototyp.

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