Fortbewegung

Davina Spohn,

64.000 Pfund für ein Helikopter-Motorrad

Die Fortbewegung funktioniert nach dem bekannten Helikopterprinzip und doch mutet der Motorrad-Helikopter – auch Hoverbike genannt – futuristisch an. Sein Entwickler, der britische Ingenieur Chris Malloy, möchte sein Projekt mit Hilfe eines Crowdfundings weiter vorantreiben und visiert ein bemanntes Flugobjekt an.

© Malloy Aeronautics

Bis zum Stichtag am 1. September sammelte Chris Malloy für seine Entwicklunginnerhlab eines Monats rund 64.100 Pfund (umgerechnet rund 80.000 Euro). Dies ist mehr als doppelt so viel wie ursprünglich angestrebt. Malloy möchte damit die Entwicklung eines größeren, vierrotorigen Modells finanzieren. Das Verfügbarkeitsdatum steht noch nicht fest.

In Malloys ersten Prototypen sind zwei Rotoren integriert, die für den Auf- und Vortrieb des Fluggerätes sorgen. Der neue Entwurf, den Malloy nun im Maßstab 1:3 bauen möchte, sieht aus Stabilitätsgründen vier Rotoren vor. Verglichen zu dem Rotor eines Helikopters sind die Rotoren des Hoverbikes besser geschützt, so Malloy. Als langfristiges Ziel visiert der Ingenieur eine Hoverbike-Version an, die eine Person tragen kann. Diese sollte auf jeden Fall einen Fallschirmrucksack mit im Gepäck haben, wie Malloy Aeronautics - das von Malloy gegründete Unternehmen - auf seiner Unternehmensplattform empfiehlt. Den Preis für das letztendlich anvisierte bemannte Fluggerät setzt Malloy bei umgerechnet 42.000 Euro an.

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