zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Deutsche Telekom

Davina Spohn,

Integrierte SIM für Internet of Things

Die Telekom baut ihr Serviceangebot für IoT weiter aus: Zusammen mit Partnern entwickelt das Unternehmen 'nuSIM' – die integrierte SIM für IoT. Der Verzicht auf eine physische SIM-Karte soll den Aufbau eines IoT-Gerätes erheblich vereinfachen.

© weedezign - 123RF

Mit ‘nuSIM’ will die Deutsche Telekom die Funktionen der klassischen SIM direkt auf den Chipsatz übertragen. Der Verzicht auf eine physische SIM-Karte soll nach eigenen Angaben den Aufbau eines IoT-Geräts erheblich vereinfachen, denn es entfällt ein wesentliches Bauelement samt zugehörigem Logistik- und Handhabungsaufwand. ‘nuSIM’ ist direkt in den Modem-Chip integriert. Ein sicherer Prozess sorgt für die Programmierung der SIM-Daten bereits bei der Herstellung des Moduls oder des IoT-Endgerätes. Weitere Vorteile sollen laut der Telekom entlang der Wertschöpfungskette entstehen: Gerätehersteller erhalten bessere Designoptionen dank kleinerer Module und längerer Batterielebensdauer. Die Endanwender sollen von geringeren Gerätekosten profitieren und müssen sich mit SIM-Karten nicht mehr auseinandersetzen. Der Einstieg ins IoT-Projekt soll mit der Telekom-Lösung erheblich vereinfacht werden.

‘nuSIM’ soll im zweiten Halbjahr 2019 kommerziell verfügbar sein. Die Telekom entwickelt die Lösung mit Partnern aus den Bereichen IoT-Chips, -Module und digitale Sicherheit, wie etwa Altair Semiconductor, Qualcomm Technologies, Samsung Electronics, Telit und Giesecke+Devrient. Eine gemeinsame Spezifikation soll Interoperabilität für die sichere Bereitstellung der SIM-Daten bei der Modul- oder Geräteherstellung gewährleisten.

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

IoT-Hotspot

Telekom setzt auf Plug&Play

Transporte überwachen, Ersatzteile automatisch bestellen, Produktionsausfälle durch smarte ­Prognosen vermeiden: Das IoT ist dabei, die Industrie ­nachhaltig zu verändern. Wie auch Mittel­ständler mit geringem Aufwand von vernetzten ­Maschinen und...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Microsoft

Aus für deutsche Treuhänder-Cloud

Derzeit baut Microsoft in Deutschland zwei neue Rechenzentren für seine Cloud-Dienste. In diesen wird das Unternehmen auf einen Datentreuhänder verzichten und selbst das Zepter in der Hand halten. Die 'Microsoft Cloud Deutschland' wird eingestellt.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Telekom / car2go

M2M hilft bei der Mietwagensuche

Die Daimler-Tochter car2go hat die Telekom damit beauftragt, ihre Mietwagen-Flotte mittels M2M-Kommunikation zu vernetzen. Vorrangiges Ziel ist es, dass die Kunden des Mietservices jederzeit via Internet das nächstgelegene freie Auto finden. Bis...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren