Mobilfunkstandard 5GVersteigerung beendet - bitterer Beigeschmack bleibt
In der 497. Auktionsrunde ist am 12. Juni nach 52 Tagen die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen aus den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz zu Ende gegangen. Vier Anbieter sicherten sich diese für 6,5 Mrd. Euro. Verbände fordern nun zügige Vergabe der lokalen 5G-Frequenzen.

Valentina Daiber, Chief Officer for Legal & Corporate Affairs bei Telefónica Germany: „Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass eine Frequenzvergabe über eine Auktion kontraproduktiv für den Mobilfunkausbau in Deutschland war. Der Verlauf der Auktion hat gezeigt, dass das Design sowie die nicht ausreichende Menge an zur Verfügung gestellten Frequenzen die Kosten in die Höhe getrieben haben. Diese Investitionsmittel wären aus Verbrauchersicht und für den Wirtschaftsstandort Deutschland deutlich besser im Netzausbau aufgehoben. Daher erneuern wir unseren Appell gegenüber Politik und Regulierung für eine Verlängerung des 2025 und 2033 auslaufenden Flächenspektrums, um dadurch eine schnellere Verbreitung von mobilen Breitband in der Fläche zu fördern.“
