Mobilfunkstandard 5GVersteigerung beendet - bitterer Beigeschmack bleibt

In der 497. Auktionsrunde ist am 12. Juni nach 52 Tagen die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen aus den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz zu Ende gegangen. Vier Anbieter sicherten sich diese für 6,5 Mrd. Euro. Verbände fordern nun zügige Vergabe der lokalen 5G-Frequenzen.

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Dirk Wässner, Vorstand der Telekom Deutschland
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Dirk Wössner, Vorstand der Telekom Deutschland: „Der Netzausbau in Deutschland hat einen deutlichen Dämpfer erhalten. Das Ergebnis hätte wesentlich günstiger ausfallen können. Auch diesmal ist das Spektrum in Deutschland viel teurer als in anderen Ländern. Das Geld fehlt den Netzbetreibern jetzt für den Netzausbau. Mit dem Auktionserlös hätte man ca. 50.000 neue Mobilfunk-Standorte bauen und viele weiße Flecken schließen können. Um nun loslegen zu können, ist es wichtig, die vor der Auktion nicht vollständig geklärten Rahmenbedingungen festzulegen. Dabei gilt weiter unser Angebot, den Netzausbau im ländlichen Raum gemeinsam mit unseren Wettbewerbern anzugehen. Dazu werden wir Gespräche aufnehmen.“

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