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Inka Krischke,

AS-i-Signale via LWL

ifm bringt zur SPS IPC Drives 2018 einen AS-i-LWL-Repeater auf den Markt. Damit lassen sich erstmals AS-interface-Signale über ein optisches Medium und umgekehrt umsetzen.

© Computer&AUTOMATION

Michael Strauss: „Unser LWL-Repeater ist auch in einem gemischten Netz aus ASi-3 und ASi-5 einsetzbar. Er verbindet entfernte ASi-3-Segmente mit diesem gemischten System.“

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AS-interface zeichnet sich dadurch aus, dass Daten und Energie auf einem 2-adrigen Flachkabel übertragen werden. Durch die Piercing-Technik können Teilnehmer einfach und an jeder Stelle auf das Kabel gesetzt werden. „Mit dem AS-i-LWL-Repeater werden nun Daten und Spannungsversorgung erstmals voneinander getrennt. So lassen sich die Daten über eine Glasfaser mehr als 3000 m weit übertragen. Dadurch werden nahezu beliebige Netzwerk-Längen möglich“, beschreibt ifm-Produktmanager Michael Strauss den besonderen Nutzen der neuen Lösung. „Speziell in der Sicherheitstechnik lassen sich Systeme noch einfacher lösen, wenn alle Signale auf einem Gateway zusammenlaufen.“

Wegen der optischen Übertragung existieren keine Störstrahlungen oder Masseprobleme. Damit schließen die LWL-Übertragungssysteme das EMV-Risiko grundsätzlich aus. Zudem kann der Lichtwellenleiter zum Blitzschutz eingesetzt werden und ist störunempfindlich gegen EM-Einstrahlung.

Von den spezifischen AS-i-Vorteilen können nun auch Anlagen mit sehr großen Ausdehnungen profitieren: „Im Tagebau lassen sich zum Beispiel Sicherheitselemente wie Seilzugschalter oder Nothalt-Taster entlang der Förderstrecke mit AS-i verdrahten“, meint Strauss. In der Prozessindustrie, wo sich Gruppen von Sensoren und Aktuatoren über größere Entfernungen verteilen, verbessert der Einsatz der LWL-Repeater die Wirtschaftlichkeit weiter. Als Nebeneffekt erlaubt die energielose Datenübertragung das Queren von ATEX-Zonen, die sonst großräumig umgangen werden müssten.

Die LWL-Repeater werden immer paarweise eingesetzt. AS-i-Signale, die auf die Versorgungsspannung aufmoduliert sind, werden auf der Senderseite in Lichtsignale umgesetzt. Der Empfänger setzt die Daten wieder mit der Versorgungsspannung auf das nächste Kupfersegment. So trennt die Glasfaser die Netzsegmente galvanisch voneinander.

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