zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

6G-Forschung ausgezeichnet

Andrea Gillhuber,

ESA ehrt Projekt von Keysight und Sateliot

Keysight und Sateliot gewinnen einen ESA- und GSMA-Wettbewerb für 6G-Innovationen. Ausgezeichnet wurde ein Konzept zur sicheren Integration von Satelliten- und terrestrischen Netzen, das auf Blockchain, KI und Machine Learning basiert.

© Keysight/Sateliot

Keysight Technologies und Sateliot sind für ihr gemeinsames Projekt „Blockchain-enabled Anomaly Detection End-to-End Solution for 5G Non-Terrestrial Networks“ mit der Innovation Challenge der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der GSMA Foundry ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Mobile World Congress 2026 in Barcelona statt. Der Wettbewerb prämiert Projekte in einer frühen Entwicklungsphase, die zur Weiterentwicklung von 6G und nicht-terrestrischen Netzwerken (NTN) beitragen.

Die Initiative ist Teil des ESA-Programms „Advanced Research in Telecommunications Systems“ (ARTES) sowie der Förderlinie „Space for 5G/6G and Sustainable Connectivity“. Ziel ist es, Technologien zu entwickeln und zu validieren, die Satelliten- und terrestrische Kommunikationssysteme gemäß den Empfehlungen des 3GPP integrieren und damit eine flächendeckende Konnektivität ermöglichen.

Das prämierte Konzept kombiniert Blockchain-Technologie, künstliche Intelligenz und Machine Learning mit digitalen Kalibrierungszertifikaten. Dadurch soll eine durchgängige Rückverfolgbarkeit von Kalibrierprozessen von der Satellitenfertigung bis zum Betrieb im Netzwerk gewährleistet werden. Zudem zielt der Ansatz darauf ab, die Autonomie von Satelliten zu erhöhen, die Betriebszeit zu maximieren sowie Anomalien in Echtzeit zu erkennen und darauf zu reagieren.

Anzeige

Das Projekt adressiert zentrale Anforderungen für hybride Netzinfrastrukturen, indem es die Integrität von Geräten und Netzwerken sichern und die Zuverlässigkeit steigern soll. Damit sollen Betreiber bei der Vorbereitung auf die kommerzielle Nutzung nicht-terrestrischer Netze unterstützt werden.

Antonio Franchi, Leiter des ESA-Programms „Space for 5G/6G & Sustainable Connectivity“, sagte: „Mit diesen Wettbewerben möchte die ESA Technologien vorantreiben, die Europa einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Keysight und Sateliot stellen genau das mit einer Lösung unter Beweis, die einen zentralen Bedarf für künftige 5G- und 6G-Netzwerke deckt, indem sie das Vertrauen in die Netzwerkleistung stärkt, die Ausfallsicherheit verbessert und die reibungslose Integration von Satelliten- und terrestrischen Systemen unterstützt.“

Die Innovation Challenge wurde im vergangenen Jahr ausgeschrieben und legt einen Schwerpunkt auf die Konvergenz von Satelliten- und Bodennetzen. Die Förderung erfolgt durch ESA-Mitgliedstaaten und soll die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Bereich Telekommunikation und Raumfahrt stärken.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Bihl+Wiedemann

Zukunftssicher automatisieren

AS-Interface entwickelt sich mit ASi-5 zur leistungsstarken Plattform für moderne Automatisierung. Höhere Datenraten, integrierte Safety und umfassende Diagnosefunktionen ermöglichen effiziente, flexible und zukunftssichere Lösungen – von einfachen...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Trendnet

Robuster PoE++-Switch

Der 9-Port Industrial 2.5G DIN-Rail PoE++-Switch mit 10G SFP+ Port (24 bis 57 V), Modell 'TI-BG5091B', von Trendnet ist gezielt auf die Anforderungen moderner Netzwerke zugeschnitten.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren