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Nutzerorganisation Digitaler Zwilling

IDTA nimmt die Arbeit auf

02. März 2021, 10:47 Uhr   |  Andrea Gillhuber

IDTA nimmt die Arbeit auf
© Pixabay

Die Industrial Digital Twin Association, kurz: IDTA, nimmt offiziell ihre Arbeit auf. Sie versteht sich als Nutzerorganisation mit internationaler Ausrichtung für den Digitalen Zwilling in der Industrie 4.0.

Am 2. März startet die Industrial Digital Twin Association (IDTA) offiziell ihre Tätigkeit. Die IDTA wurde von 23 Gründungmitgliedern aus der Elektroindustrie, dem Maschinenbau, der Softwarebranche und Anwenderindustrien unter Beteiligung und Initiative der Industrieverbänden VDMA und ZVEI aus der Taufe gehoben.

Digitalen Zwilling mit Open Source umsetzen

Die IDTA versteht sich als Nutzerorganisation mit internationaler Ausrichtung für den Digitalen Zwilling in der Industrie 4.0. Dr. Matthias Bölke von Schneider Electric und Vorstandsvorsitzender der IDTA: »Der heutige Tag ist Startpunkt für das Management rund um die Technologie des Digitalen Zwillings in der Industrie. Es geht darum den Digitalen Zwilling als Kerntechnologie von Industrie 4.0 optimal zur Marktreife zu entwickeln und dies in einem herstellerübergreifenden Ansatz. Gemeinsam und interdisziplinär mit vielen Partnern.« Dazu treibt die IDTA Open-Source-Projekte zur Umsetzung des Digitalen Zwillings voran. Open Source hat laut Karsten Schneider von Siemens und IDTA-Vorstandsmitglied den Vorteil, Entwicklungen schnell voranzubringen. Vor allem für kleinere und mittelständische Unternehmen ohne eigenen Software-Entwicklung profitieren von dem offenen Code.

Der Digitale Zwilling wird immer stärker Thema in der Industrie, über deren gesamte Anwendungs- und Branchenbreite hinweg. Er ist die Basis für Anwendungen entlang des gesamten Lebenszyklus und ist Schnittstelle der physischen Industrieprodukte in die digitale Welt. Entscheidend ist zudem der Charakter des digitalen Zwillings. Er steht für die neue, offene und standardisierte Interoperabilitätskomponente in der Industrie 4.0, womit Effizienz und Möglichkeiten für neue digitale Wertschöpfung verbunden sind.

»KI und Cloud-Services der Zukunft bauen auf dem Konzept des Digitalen Zwillings auf und auch Machine Learning wird in der Breite umsetzbar. Damit verbunden sind unsere Zukunftspotenziale für neue Geschäftsmodelle, sowohl für kleine und mittelständische Fabrikausrüster als auch für große Endanwender beispielsweise aus der Fahrzeug- und Prozessindustrie«, erläutert Dr. Horst Heinol-Heikkinen, Eigentümer der Firma Asentics und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der IDTA.

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1. IDTA nimmt die Arbeit auf
2. Konzept der Verwaltungsschale als Basis

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VDMA Verband Deutscher Maschinen- u. Anlagenbau e.V., ZVEI Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V.