
Kommunikations-Module mit Sicherheitslücken
Die Ethernet-Anschaltungen verschiedener Steuerungs-Baureihen von Schneider Electric haben nach Analysen des unabhängigen Sicherheitsexperten Ruben Santamarta bislang unentdeckte Security-Schwachstellen.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Die Ethernet-Anschaltungen verschiedener Steuerungs-Baureihen von Schneider Electric haben nach Analysen des unabhängigen Sicherheitsexperten Ruben Santamarta bislang unentdeckte Security-Schwachstellen.

Das US-amerikanische ICS-CERT (Industrial Control Systems Cyber Emergency Response Team) warnt vor einer Security-Schwachstelle beim Webserver des Programmiersystrems Codesys der Firma 3S.

Vor gut einem Jahr schockte das Stuxnet-Virus die Automatisierungswelt. Erstmals wurde ein High-Tech-Trojaner entdeckt, der gezielt Industrieanlagen sabotiert. Aktuell warnt der Security-Spezialist Symantec vor einer neuen Bedrohung: "DuQu".

Spiegel Online berichtete am Sonntag (16.01.2011) über eine Meldung der New York Times, wonach die Drahtzieher und das Angriffsziel des Trojaners Stuxnet identifiziert sein sollen. Im Herbst 2010 sorgte das Virus für weltweites Aufsehen, da es mit bislang unbekanntem Aufwand und Präzision Industriesteuerungen attackierte.
Rund vier Monate nach seiner Entdeckung sind sich die Experten von Symantec und Langner Communications weitgehend einig: Die Indizienkette spricht dafür, dass das Stuxnet-Virus die iranischen Uran-Anreicherungszentrifugen in Natans im Visier hatte; laut Ralph Langner auch die Turbinensteuerung des Atomkraftwerks in Bushehr.

Stuxnet schockt die Automatisierungswelt: Das Virus attackiert über WinCC und PCS7 gezielt S7-Steuerungen vom Typ S7-417 und S7-315. Erschreckend ist, wie präzise das Virus dabei vorgeht.

Hacker – wenn man die Verursacher überhaupt noch in diese Kategorie einordnen kann - haben mit bisher unbekannter Raffinesse und Präzision den Trojaner Stuxnet geschaffen, der sich gezielt gegen eine einzige Industrieanlage richtet. Über die Urheber und das Ziel kursieren Spekulationen, die Funktionsweise ist dagegen weitgehend klar.
Hacker haben die Automation entdeckt: Das Visualisierungssystem WinCC Scada wird von dem sogenannten Stuxnet-Trojaner attackiert, der sich über mobile Datenträger wie USB-Sticks und Netzwerke verbreitet.