Schaltschrankbau im Zeichen von Industrie 4.0
Die digitale Vernetzung in der Produktion findet oft in Steuerungs- und Schaltschränken statt. Dementsprechend halten hier immer mehr 'smarte' Ansätze Einzug.
Artikel und Hintergründe zum Thema
Die digitale Vernetzung in der Produktion findet oft in Steuerungs- und Schaltschränken statt. Dementsprechend halten hier immer mehr 'smarte' Ansätze Einzug.
Ist im Schaltschrank empfindliche Elektronik verbaut, geht bis dato kaum ein Weg am Einsatz von Kompressorkühlern vorbei. Die Idee vom offenen Luftkanal könnte dies ändern.
Wo Lebensmittel verarbeitet werden, ist Hygiene oberstes Gebot. Produktionsanlagen sollten deshalb nach den Prinzipien des Hygienic Design konstruiert werden. Was gilt es hierbei zu beachten – insbesondere was Kabel, Stecker & Co. betrifft?
Pro Minute laufen bis zu 20.000 Zigaretten durch die Hochgeschwindigkeitsanlagen bei Philip Morris Manufacturing in Berlin. Im permanenten 24/7-Produktionsbetrieb ist Energie-Effizienz ein allgegenwärtiges Thema – zum Beispiel bei der Schaltschrank-Klimatisierung. Erhebliche Einsparungen verspricht sich das Tabakunternehmen dabei durch den Einsatz einer neuen Kühlgerätetechnik.
Ob Photovoltaik, Elektromobilität oder Industrieautomatisierung – Gleichstromnetze gewinnen zunehmend an Popularität. Sowohl bei den Netzen selbst als auch bei den eingesetzten Steckverbindern sind einige Besonderheiten zu beachten – wie etwa der Schutz vor einem Lichtbogen.
Gerade bei bewegten Anwendungen sind Leitungen einer erhöhten Belastung ausgesetzt – insbesondere wenn sie in einer Energiekette eingebaut sind. Gängige Normtests zur Ermittlung der Haltbarkeit gehen hier mitunter an der Praxis vorbei.
Aluminium-Leitungen sind starr und damit für flexible Anwendungen im Automatisierungs-Umfeld nicht geeignet – so die gängige Meinung. Neue Fertigungsverfahren und Anschlusstechniken haben dafür gesorgt, dass dieses Vorurteil nicht mehr haltbar ist.
Forscher der Universität des Saarlandes haben eine neue Art von Schaltern und Ventilen entwickelt, die nur aus hauchdünner Folie bestehen. Sie kommen ohne seltene Erden und Kupfer aus, sind günstig herzustellen, extrem leicht und verbrauchen Energie nur, wenn sie schalten.
WLAN, ERP, eBusiness: Solche Systeme und Technologien sind heute in vielen Firmen zu finden – ihr Potenzial wird aber oft nur unzureichend genutzt; etwa wenn es darum geht, defekte Leitungen oder Steckverbinder zu ersetzen.
Motor-Feedback per Hyperface DSL
Mit 'Hiperface DSL' hat Sick vor rund drei Jahren eine rein digitale Motor-Feedback-Schnittstelle für Servomotoren auf den Markt gebracht. Seither hat diese mehr und mehr Antriebstechniker auf den Plan gerufen, ihre Technik umzustellen, und stellt damit auch die Hersteller der elektrischen Leitungen vor neue Herausforderungen.