zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel

Jan Bihn,

Branchenumsatz wächst um 24 %

Im zweiten Quartal 2010 überstieg der Umsatz deutscher Hersteller mit Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik-Produktion den Vorjahreswert um 44 %. Statt der im März prognostizierten 12 % für 2010 rechnet der VDMA nun mit einem Umsatzplus von 24 % gegenüber 2009.

© Schott Solar

„Endlich konnte unsere Branche wieder kräftig Gas geben, besonders stark lief das Asiengeschäft, das mittlerweile über 75 % des Exportanteils ausmacht", sagte Dr. Peter Fath, Vorsitzender der VDMA-Plattform Photovoltaik-Produktionsmittel bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen. Demnach haben die Maschinenbauer im zweiten Quartal 2010 fast 700 Mio. Euro mit Photovoltaik umgesetzt.

Abermals stiegen die Investitionen in die Zellfertigung, die fast 70 % des Gesamtumsatzes ausmachten. Über 12 % hat die Solarbranche für Equipment im Bereich Polysilizium- und Waferfabriken ausgegeben. Weit abgeschlagen dagegen seien die Umsätze für Dünnschichtfabriken und insbesondere für das kristalline Back-End, sprich, der Modulbereich.

Der Auftragseingang im zweiten Quartal 2010 hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal glatt verfünffacht. Besonders stark legten die Aufträge aus Asien zu - auf einen Anteil von 83 %. In absoluten Zahlen sei das deutlich mehr als im Boomjahr 2008. Die Auftragsreichweite der Firmen lag im zweiten Quartal 2010 bei 9,3 Produktionsmonaten. Für das kommende Quartal geht der VDMA von einer Steigerung der Auftragseingänge aus.

In der im März 2010 gegründeten Plattform VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel beschäftigen sich rund 100 Firmen aus unterschiedlichen VDMA-Fachverbänden mit dem Thema Produktionstechnik für der Photovoltaik.

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

IoT Hotspot

Smart Grid – der nächste Schritt

Mit dem Standard VHPready soll das Smart Grid in die Realität umgesetzt werden. Die Weiterentwicklung zu ­Version 5.0 soll den Standard fit für die Digitalisierung machen – mit künstlicher Intelligenz und protokollunabhängigen Informationsmodellen.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren