zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

ZVEI

Inka Krischke,

Effizienzwende durch Automation

Nachdem in der Corona-Pandemie Unternehmen Produkte auch über verschiedene Quellen gekauft hatten, um einem möglichen Engpass vorzubeugen, sei der tatsächliche Lagerbestand von Herstellern schwer abzuschätzen. Eine verlässliche Vorhersage sei daher schwierig, so Brehm. © Uwe Niklas/Pelemedia

Nur wenn die vorhandenen Effizienzpotenziale durch Automation schnellstmöglich genutzt würden, ließen sich positive Impulse für die Konjunktur schaffen, verkündet der ZVEI-Fachverband Automation anlässlich der SPS. Derzeit sei der Ausblick auf 2025 noch getrübt.

»Nur wenn wir schnellstmöglich die vorhandenen Effizienzpotenziale durch Automation nutzen und digitale, vernetzte Lösungen wie Industrie 4.0 skalieren und Factory-X gemeinsam vorantreiben, schaffen wir positive Impulse für die Konjunktur«, schätzt Rainer Brehm, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation, die Lage der Wirtschaft und den wichtigen Innovationsbeitrag der Automationsbranche ein. Auf der gestern in Nürnberg gestarteten SPS sagte er weiter: »Wir brauchen eine Effizienzwende – nicht nur in der Industrie, sondern insbesondere in der Politik. Die Unternehmen benötigen wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Sie müssen von unnötiger Bürokratie entlastet werden, um wieder mehr Raum für Innovationen zu schaffen.« Aktuelle Umfragen etwa der KfW machten deutlich, dass der Faktor Bürokratie noch vor Steuern und Energiekosten zum größten Standortrisiko für die deutsche Industrie geworden ist.

Statt stetig zunehmender Regulierung sei Unterstützung für digitale Infrastrukturen und Initiativen wie Manufacturing-X wichtig. »Wir müssen den Aufbau souveräner Datenökosysteme und die Entwicklung von Industrie 4.0 sowie industrieller KI-Anwendungen in vernetzten Wertschöpfungsketten fördern – um die Effizienz zu steigern und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen«, fordert Brehm.

Anzeige

Im September 2024 gingen bei den Unternehmen der Automation 5,4 % weniger Aufträge ein als ein Jahr zuvor. Im Gesamtzeitraum von Januar bis September 2024 lagen die Bestellungen 7 % unter ihrem Vorjahreswert. Der Umsatz sank im September um 6,8 %. In den ersten neun Monaten dieses Jahres ging er insgesamt um 8,3 % zurück. Für das vierte Quartal rechnet der ZVEI aufgrund von Basiseffekten aus dem Vorjahr mit einem geringeren Rückgang. Der Ausblick auf 2025 ist derzeit noch getrübt. »Die Automation folgt der Konjunktur ihrer Abnehmerbranchen«, so Brehm.

Halle 3, Stand 331

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Bosch Rexroth

Rund 9 Prozent Plus im Auftragseingang

Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Bosch Rexroth einen Umsatz von rund 6,5 Milliarden Euro. Damit gelang es dem Unternehmen, sein Geschäft trotz des anhaltend schwierigen Umfelds auf Vorjahresniveau zu halten. Ein deutliches Wachstum verzeichnete...

mehr...

Siemens

High-Performance für die Industrie von morgen

Siemens setzt mit dem Sinamics S220 neue Standards in Performance und Sicherheit. Die neue Multi-Achs-Control-Unit CU320-3 steigert Rechenleistung und Reaktionsgeschwindigkeit deutlich. Als Teil des Siemens Xcelerator Portfolios unterstützt das...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren