Jumo
Ziel verfehlt - trotzdem zufrieden
Für 2012 waren die Umsatzziele bei Jumo zu hoch gesteckt - letztlich fehlten 20 Mio. Euro. Und dennoch zog Firmenchef Berhard Juchheim ein positives Fazit. Der eingeschlagene Wachstumskurs soll auch dank neuer Produkte beibehalten werden.
"Wir sind zufrieden mit dem Jahr 2012", führte Jumo-Chef Bernhard Juchheim während der Eröffnung der Jahrespressekonferenz aus. Die ambitionierten Umsatzziele aus der Planung blieben allerdings unerreichbar: Von den geplanten 11 % Wachstum ließen sich nur 1,5 % realisieren. Somit wuchs der Umsatz der Unternehmensgruppe auf 205 Mio. Euro, während der Umsatz das Werkes Fulda mit 152 Mio. Euro gegenüber 2011 gleich blieb. Die 200 Mio. Euro-Marke hat Jumo erneut erreicht, das angestrebte Umsatzziel von 225 Mio. Euro jedoch nicht. Der Exportanteil betrug 53,5%, wobei der Exportumsatz mit -1,7% leicht rückläufig war.
Die Planung für 2013 bleibt jedoch weiterhin anspruchsvoll: Ein Umsatzwachstum um mehr als 7% auf 220 Mio. Euro ist kalkuliert. "2013 hat bereits besser begonnen als geplant", erläuterte der geschäftsführende Gesellschafter. Das Umsatzwachstum erwartet Juchheim nicht allein aus den neuen Produkten und der Erschließung neuer Themenfelder und Märkte. Auch die Ablösung von bereits länger laufenden Anlagen auf Grund neuer gesetzlicher Regelungen kann "ein gutes Stück dazu beitragen".
Nach der Eröffnung des neuen Wareneingangs-Logistikzentrums sind die Investitionen für 2013 mit 8 Mio. Euro fast 0,7 Mio. Euro geringer geplant als noch für 2012.
Zur Stärkung der internationalen Ausrichtung des Unternehmens trägt die Gründung der Tochtergesellschaft Jumo Canada Inc. in Burlington/Ontario im vergangenen Jahr bei.










