ZVEI zu DirektinvestitionenElektroindustrie zieht's ins Ausland

Die deutsche Elektroindustrie investiert immer mehr im Ausland. Mit 57,2 Milliarden Euro im Jahr 2011 haben die Direktinvestitionen im Ausland laut dem ZVEI und der Gesellschaft Germany Trade&Invest (GTAI) ein neues Allzeithoch erreicht. Das Ausland dagegen investierte 2011 mit 32,5 Milliarden Euro minimal weniger in die deutsche Elektroindustrie als noch im Jahr zuvor.

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ZVEI, Elektroindustrie ziehts ins Auslangd, Grafik 3
© Deutsche Bundesbank und ZVEI-eigene Berechnungen
Die deutschen Direktinvestitionen in die ausländische Elektroindustrie kletterten 2011 gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf 56,3 Milliarden Euro. Den Betragsunterschied zu den 57,2 Milliarden Euro hohen Direktinvestitionen der deutschen Elektroindustrie in ausländische Unternehmen führt der ZVEI darauf zurück, dass sowohl die deutsche Elektroindustrie als auch andere deutsche Industriebranchen bei ihren Auslandsengagements jeweils in die eigene wie auch in andere Branchen investieren.

In den 1.392 Elektrofirmen, in die jenseits der deutschen Grenzen investiert worden ist, waren insgesamt 665.000 Menschen tätig. Gegenüber 2010 ist die Anzahl der Firmen, in die investiert wurde, um vier Prozent zurückgegangen. Beschäftigung und Erlöse haben dagegen um zwei beziehungsweise plus sechs Prozent zugelegt.
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