zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Progea

Lukas Dehling,

3D-Objekte dank WPF-Technologie

Die Multi-Touch-Technologie zieht in die Fertigung ein – was neue Herausforderungen für die Gestaltung von SCADA/HMI Systeme bedeutet. Diesen begegnet Progea mit einem in die Automation Platform.NExT integrierten Grafikeditor, der auf der WPF-Technologie basiert.

Markus Stadelhofer, Geschäftsführer von Progea Deutschland: "Die neuen Architekturen unserer Automation Platform.NExT basieren auf dem Grafikframework WPF. Eine Technologie, die ganz neue Möglichkeiten bei der Oberflächengestaltung zulässt."

© Progea Deutschland

Die Interaktion mit den Geräten erfährt in der Industrie einen radikalen Wandel, getrieben von den modernen HMI-Technologien, der Gestenerkennung und den Steuerbefehlen unserer multi-touch-fähigen Consumer-Geräte. Diese Änderung führt dann auch zu gewissen Erwartungen an die Funktionalitäten der industriellen HMI-Systeme. Die Grafik von Automation Platform.NExT setzt deshalb neue Technologien ein, welche ganz neue Möglichkeiten für das Design von Benutzeroberflächen schaffen. „Der Grafikeditor ist komplett plattformintegriert. Er lässt Grafikbibliotheken von höchster Qualität entwickeln, ohne Bedarf an externen Tools wie Blend oder XAML-Kenntnissen“, erläutert Markus Stadelhofer, Geschäftsführer von Progea Deutschland. Zeichnungen, Objekte und Symbole müssen nur eingefügt, mit den Projektvariablen des Datenservers verknüpft und in ihren dynamischen Eigenschaften konfiguriert werden. Anwender können neue Symbole erstellen, leistungsstarke Power Templates verwenden, Stile zuweisen oder Zeichnungen eines XAML-gestützten Grafikeditors importieren.

Die Client-Seite der Automation Platform.NExT dient der Daten-Darstellung. Hierfür werden Prozessbilder für die Visualisierung, Auswertung und Interaktion mit dem Benutzer definiert. Diese client-seitige Anwendung der Plattform nennt sich Movicon.NExT, was sich aus der traditionellen Movicon-Software zum Bedienen und Beobachten ableitet, die seit jeher das Kerngeschäft von Progea ist. Movicon.NExT teilt den Adressraum der Plattform und hat dort Zugriff auf alle dynamischen Informationen (Projektvariablen) des Datenservers. „Die von der neuen Layout-Engine gebotenen Möglichkeiten lassen auf Vektorbasis Effekte, Transparenzen, Spiegelbilder, Abstufungen, Animationen und Farben erzielen, die bisher in einem Automatisierungssystem unvorstellbar waren“ sagt Stadelhofer – „und vermehren deshalb die Möglichkeiten der Gestaltung der eigenen Echtzeit-Interfaces nach modernen Ausdrucks- und Usability-Kriterien.“ Die Vektorgrafik von Movicon.NExT garantiert die Auflösungsunabhängigkeit in hoher Qualität. Sie passt sich den verschiedenen Bildschirmauflösungen ohne Einbußen an und ermöglicht beste Ergebnisse auch für die Zoom-Funktion. Außerdem werden alle anderen Grafik-Formate wie BMP, PNG, JPG sowie die Multimedia-Formate für Videos, Filme und Texte unterstützt.

Die Charakteristik der WPF/XAML-Technologie ist die Abkopplung der logischen Funktion eines Objektes von seiner grafischen Komponente (Stil). So können Anwender die Movicon-Objekte in die Prozessbilder einfügen und konfigurieren: Durch die Anwendung eines neuen „Stils“ kann ein Objekt ein völlig anderes Aussehen erhalten, während es seine „Funktion“ unverändert beibehält.

Anzeige

Unterstützung der 2D- und 3D-Grafik

Eine der wichtigsten Neuheiten, die die WPF/XAML-Technologie mit sich bringt, ist die 3D-Unterstützung. Die XAML-Technologie macht den Einbau und die Verwaltung von 3D-Modellen möglich. Jedes eingefügte grafische Modell (importierbar auch in anderen Formaten als XAML, zum Beispiel im Format .3DS) wird zu einem Movicon-Objekt. Demnach kann es durch die Konfiguration der 3D-Animationen, mit denen sich die Projektvariablen des Adressraums verknüpfen lassen, dynamisch gemacht werden. Der Anwender kann die Elemente oder Gruppen des 3D-Modells beispielsweise kolorieren, räumlich positionieren oder drehen.

Auf dem Stand 494 von Progea in Halle 7 können Besucher testen, welche Möglichkeiten sich mit der ‚HoloLens‘-Brille von Microsoft für den Bereich HMI/SCADA eröffnen.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

SPS IPC Drives 2018

Safety in der Sensorik

Was bieten Sensor-Hersteller aktuell in Sachen Safety an? Auf der SPS IPC Drives gab es hierzu einiges an cleveren Konzepten zu sehen - unter anderem bei Sick, Pepperl+Fuchs und Leuze electronic.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Start-ups

Der 'Automation Hackathon'

Beim 'Automation Hackathon' der SPS IPC Drives 2018 hatten sieben Start-ups die Chance, in 48 Stunden neue Geschäftsmodelle für ausgewählte Unternehmen der Automatisierungsbranche zu entwickeln. Gewinner: das Start-up Othermo in Zusammenarbeit mit...

mehr...

Pilz

One cable, many safety doors

At Pilz, users were able to create individual safety-door solutions from various components using the modular principle. The decisive factor here is a diagnostic tool that allows individual safety safety-doors to be controlled with single-cable...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren