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Artikel und Hintergründe zum Thema

Balluff

Andrea Gillhuber,

Eine halbe Milliarde Umsatz in 2021

Mit einem Gesamtumsatz von 504 Mio. Euro erwirtschaftet der Sensor- und Automatisierungsspezialist Balluff im Geschäftsjahr 2021 ein Rekordergebnis.

Die Geschäftsführung der Balluff Gruppe: (vlnr: Frank Nonnenmann, Katrin Stegmaier-Hermle, Florian Hermle)

© Balluff

2021 feierte Balluff sein 100-jähriges Bestehen und überschritt erstmals die Umsatzschwelle einer halben Milliarde Euro. Über die Unternehmensgruppe hinweg stieg der Umsatz von 410 Mio. Euro im Vorjahr um 23 % auf 504 Mio. Euro. Der Umsatz wuchs über alle Regionen im zweistelligen Bereich. Wachstumstreiber war die Region Asia Pacific: Der dort generierte Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 37 % auf 96 Mio. Euro zu.

Der Auftragseingang zum Ende des Geschäftsjahres 2021 lag 44 % über dem Wert im Dezember 2020 und die weltweite Nachfrage nach Sensor- und Automatisierungslösungen von Balluff ist weiterhin hoch. Das Unternehmen plant, die Fertigungskapazitäten an den großen Serienstandorten weiter auszubauen. Zudem soll die globale Lieferantenbasis erweitert und das Logistik- und Transportnetzwerk noch stärker auf die regionalen Bedürfnisse der Märkte ausgerichtet werden.

»Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Die Weichen für unsere Organisation stehen weiterhin auf Wachstum«, so Geschäftsführer Frank Nonnenmann. »Im vergangenen Jahr haben wir die Neuausrichtung unseres Entwicklungs- und Produktionsnetzwerkes abgeschlossen und unsere Fertigung an den beiden großen Produktionsstandorten in Ungarn und China konzentriert. Unseren Firmensitz in Neuhausen bauen wir weiterhin konsequent zum Innovations- und Kompetenzzentrum aus.« Zum Stichtag 31.12.2021 beschäftigte Balluff weltweit 3600 Personen an 38 Standorten und damit vier % mehr als 2020.

Wachstumstreiber Elektromobilität

Balluff konnte im vergangenen Jahr den Umsatz in seinen Kernbranchen – der Automobilindustrie, der Robotik und dem Maschinen- und Anlagenbau – steigern. »Wir haben im vergangenen Jahr einige Großprojekte realisiert und so unser Volumengeschäft ausgebaut«, erklärt Nonnenmann. Zudem treibt Balluff seine Diversifizierung weiter voran: Der Umsatz mit Kunden aus der Verpackungs-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie stieg um 27 %. Auch die Elektromobilität, insbesondere die Batteriefertigung, ist mit einer Umsatzsteigerung von 50 % ein Wachstumstreiber.

Ziel: 10 % des Umsatzes über den Webshop generieren

Balluff begleitet seine Kunden auf dem Weg in die digitalisierte Fertigung. »Doch die Digitalisierung der Produktion unserer Kunden birgt nicht nur ein enormes Wachstumspotenzial für uns«, erklärt Geschäftsführer Florian Hermle. »Wir schauen auch auf unsere eigenen Abläufe und stärken die vernetzte, globale Zusammenarbeit. Mit unseren Strategischen Inkubationsprogrammen (SIPs) beschleunigen wir Innovation und verproben Geschäftsideen wie das Smart Reordering System oder das Portable Condition Monitoring System mit unseren Kunden.«

Auch das Ziel eines komplett digitalen Produktlebenszyklus von der Stückliste bis hin zum Digitalen Zwilling möchte das Unternehmen bis zum Jahr 2025 erreichen. Ein weiteres erfolgreiches Beispiel für die konsequente Digitalisierung bei Balluff ist der Webshop, über den im vergangenen Jahr 10 % des Gesamtumsatzes generiert wurde. »Durch den Shop sind wir sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag für unsere Kunden erreichbar. Bestellungen werden automatisch in unser globales Warenverteilzentrum in Neuhausen durchgereicht und am nächsten Tag ausgeliefert. Durch die Digitalisierung ist jeder Kunde damit nur einen ‚Maus-Klick‘ von uns entfernt«; so Hermle.

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