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Artikel und Hintergründe zum Thema

Red-Hat-Report

Andrea Gillhuber,

Cloud-Sicherheit oft mangelhaft

Laut dem „State of Cloud-native Security“-Report 2026 von Red Hat berichten 97 % der befragten Unternehmen mit hybriden Cloud-Umgebungen von Sicherheitsvorfällen innerhalb eines Jahres. Grundlage sind Angaben von rund 600 IT-Fachkräften.

© Red Hat

Ursachen sind überwiegend interne Schwächen wie Fehlkonfigurationen oder ungepatchte Container-Images, weniger komplexe externe Angriffe. Die Folgen reichen von erhöhtem Aufwand bei Analyse und Behebung über verzögerte Releases bis zu Produktivitätsverlusten. 92 % melden spürbare Auswirkungen.

Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und tatsächlichen Security-Ansätzen

Viele Sicherheitsprobleme in der Hybrid Cloud resultieren aus eigenen Versäumnissen und Nachlässigkeiten. © Red Hat

Zwischen Selbstbild und tatsächlichem Sicherheitsniveau besteht eine Lücke: 56 % sehen sich als „proaktiv“, aber nur 39 % verfügen über eine ausgereifte gut definierte Cloud-native Security-Strategie. Technische Maßnahmen wie Signaturprüfungen, Laufzeitschutz oder automatisierte Richtlinien sind lediglich bei der Hälfte der Unternehmen zu finden.

Die Mehrzahl der Unternehmen hält sich für proaktiv, doch in den Security-Strategien spiegelt sich das nicht wider. © Red Hat

Immerhin versucht die Mehrzahl der Unternehmen gegenzusteuern: Mehr als 60 % planen in den nächsten ein bis zwei Jahren Investitionen in die automatische Absicherung ihrer CI/CD-Pipelines, um einen „Security as Code“-Ansatz umzusetzen und menschliche Fehler zu minimieren. 56 % wollen in Supply Chain Security investieren und 54 % in einen Laufzeitschutz für Anwendungen, der aktive Bedrohungen wie Cryptojacking oder fehlerhaftes Verhalten von Containern in Echtzeit erkennt und stoppt.

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Generative KI bereitet Sorgen

Obwohl den Unternehmen die Security-Herausforderungen von GenAI bewusst sind, fehlt es vielerorts an Nutzungsrichtlinien und Governance-Frameworks. © Red Hat

Große Sorgen bereitet den Unternehmen weiterhin generative KI (GenAI), deren Einsatz in Cloud-Umgebungen 96 % für bedenklich halten. Sie fürchten die Offenlegung sensibler Daten, die Nutzung nicht genehmigter Tools (Schatten-KI) und die Integration unsicherer KI-Dienste von Drittanbietern. Trotz dieser Befürchtungen verfügen 59 Prozent der Unternehmen nicht über dokumentierte interne Richtlinien zur KI-Nutzung oder Governance-Frameworks.

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