Sichere Automation
Pilz schafft Raum für weiteres Wachstum
Die Pilz-Unternehmensgruppe hat das Geschäftsjahr 2013 erneut mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Um weiter wachsen zu können, investiert das Unternehmen aktuell in neue Produktionsstätten – unter anderem in China und am Stammsitz Ostfildern.
Gemeinsamer Spatenstich für das Peter Pilz Produktions- und Logistikzentrum (v.l.n.r.): Martin Schnaithmann (Betriebsrat Pilz) , Reinhardt Quast (Otto Quast Bau), Dirk Sonder (Direktor Produktion Europa von Pilz), Susanne Kunschert (geschäftsführende Gesellschafterin), Renate Pilz (Vorsitzende der Geschäftsführung), Thomas Pilz (geschäftsführender Gesellschafter) und Christof Bolay (Oberbürgermeister Ostfildern).
© Pilz"Im Jahr 2013 waren Schwankungen kennzeichnend für die gesamte Branche der Automation. Mit dem erzielten Umsatzanstieg von drei Prozent – sprich von 227 Mio. Euro in 2012 auf 233 Mio. Euro - können wir deshalb zufrieden sein", kommentiert Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin von Pilz, die jetzt vorgelegten Zahlen. Der Exportanteil des schwäbischen Anbieters von sicheren Automatisierungskomponenten betrug im vergangenen Geschäftsjahr 68,2 %. "Insbesondere in Asien ist China zunehmend ein wichtiger Markt für uns", betont Renate Pilz, Vorsitzende der Geschäftsführung, in diesem Zusammenhang und ergänzt: "Das zunehmende Sicherheitsbewusstsein und die Annäherung an europäische Standards bieten hier hervorragende Perspektiven." Und um die Kunden auf dem asiatischen Markt schneller beliefern zu können, errichtet Pilz momentan im chinesischen Jintan eine eigene Produktionsstätte.
Nicht nur in China, sondern auch am Stammsitz in Ostfildern rollen derzeit die Baumaschinen an. So erfolgte am 28. April der Spatenstich für das neue Peter Pilz Produktions- und Logistikzentrum mit Produktion und Büroräumen, das dann zukünftig in ein geschlossenes Areal, dem Pilz Campus, eingebunden sein wird. Der Neubau hat zum Ziel, die Produktion und die produktionsnahen Prozesse nochmals effizienter zu gestalten. Das Investitionsvolumen für beide Werke in Deutschland und China beträgt insgesamt rund 25 Millionen Euro.
Was das laufende Geschäftsjahr betrifft, herrscht in Ostfildern Optimismus. Susanne Kunschert: "Wenn die Prognosen in Bezug auf die Konjunktur zutreffen werden, dann sind wir überzeugt, das wirtschaftliche Ergebnis des letzten Jahres noch steigern zu können."










