Interview mit André Hartmann, Bihl+Wiedemann

Andrea Gillhuber,

Benutzerfreundliche Sicherheit

Bihl+Wiedemann zeigt, wie Sicherheitstechnik und Cyberresilienz effizient gemeinsam funktionieren können – vom Schaltschrank bis zur Feldgeräteebene, alles CRA-konform und intuitiv bedienbar.

André Hartmann ist Head of Sales Germany bei Bihl+Wiedemann

Wie wichtig ist Benutzerfreundlichkeit in modernen Sicherheitslösungen, und wie geht Bihl+Wiedemann auf diese Anforderung ein?

Die Anforderungen an Maschinen und Anlagen werden immer komplexer. Das gilt ganz speziell auch für die Sicherheitstechnik, und zwar vor allem dann, wenn die Applikation eine häufige Interaktion zwischen Mensch und Maschine erfordert. Um dem entgegenzuwirken, ist es unerlässlich, die Benutzerfreundlichkeit der Geräte und auch des Bedien-Interfaces – in diesem Fall unserer Software ‚ASIMON360‘ – stetig zu optimieren. Deshalb arbeiten wir bei Bihl+Wiedemann auch schon seit vielen Jahren agil an diesem Thema und bringen so kontinuierlich Verbesserungen in die Software mit ein.

Wie wichtig ist die Integration von Cybersecurity-Maßnahmen im Safety-Kontext?

Das Thema Cybersecurity muss bei der Auslegung der Sicherheitstechnik von Maschinen allein schon aus den Normen heraus mit betrachtet werden. Die Lösungen sind hier extrem vielfältig – sie reichen von komplexen Firewalls bis, ganz trivial, zu einem Schloss an der Schaltschranktür. Das bedeutet aber für den Hersteller der Maschine, dass er sich auf jeden Fall Gedanken zu dem Thema machen muss.

Anzeige

Welche Rolle spielt der CRA und wie reagiert Bihl+Wiedemann darauf?

Der Cyber Resilience Act ist für viele Hersteller eine große Herausforderung. Unsere Kunden profitieren davon, dass alle unsere Feldkomponenten schon systembedingt – also dadurch, dass bei ASi Lösungen im Feld keine Ethernet-Schnittstellen verbaut sind – dem CRA entsprechen. So müssen sie nur noch ein Gerät im Schaltschrank betrachten, um die komplette Applikation CRA-konform zu machen. Das ist ein enormer Wettbewerbsvorteil für Maschinenbauer gegenüber anderen Automatisierungslösungen.

Welches Messehighlight zeigen Sie auf Ihrem Stand?

Bei uns ist das Messehighlight, um es mal sportlich zu formulieren, kein einzelner Spieler, sondern das komplette Team. Wir zeigen den Besuchern in unserer ‚Connection Zone‘, wie Sie mit unserem System Ihre Automatisierungskosten auf der untersten Feldebene um 50 % und mehr reduzieren können.

Bihl+Wiedemann auf der SPS: Halle 7 Stand 200/201

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Euchner

Sichere Intralogistik

Dank sich schnell durch die Gassen bewegender Regalbediengeräte und Shuttles ermöglichen automatisierte Lagersysteme eine effiziente Intralogistik. Doch hinter den Absperrungen droht durch diese Maschinen akute Gefahr für Leib und Leben der...

mehr...

Pilz

Sicherheit und Transparenz im Maschinenlebenszyklus

In jeder Phase des Lebenszyklus einer Maschine entstehen spezifische Anforderungen an die Sicherheit und damit an Produktionsleiter, Sicherheitsverantwortliche oder auch das Management. Wichtig für eine transparente und normgerechte Produktion ist...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuron Automation

Friederikos Kariotis ist neuer COO

Neuron Automation, Anbieter für funktionale Sicherheit in der industriellen Automatisierung, baut das Führungsteam weiter aus: Friederikos Kariotis übernimmt die Position des Chief Operating Officer (COO) und verantwortet künftig die Bereiche...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Emerson

SIL2-Strategien umsetzen

Emerson hat den Sicherheitsregler 'PACSystems RX3i CPS400' vorgestellt, der für die Umsetzung von Strategien der Sicherheitsintegritätsstufe 2 (SIL2) für Infrastruktur, Brand- und Gasüberwachung, Brennermanagementsysteme und...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren