zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Cybersecurity

dpa | Andrea Gillhuber,

Google kauft Wiz für 32 Milliarden Dollar

Ein erster Versuch ist gescheitert, damals standen 23 Milliarden Dollar im Raum. Nun schluckt der Internet-Konzern die Cybersicherheitsfirma - und nimmt dafür sehr viel Geld in die Hand.

© ranjithsiji/Pixabay

New York (dpa) - Der US-Internetriese Google übernimmt in einem zweiten Anlauf die Datensicherheitsfirma Wiz. Es sei ein bindender Kaufvertrag unterzeichnet worden, teilte der Google-Mutterkonzern Alphabet mit. Für Wiz legt der Konzern 32 Milliarden US-Dollar in bar (29,31 Mrd Euro) auf den Tisch. Zuvor hatte das ‚Wall Street Journal‘ (WSJ) berichtet.

Das stark wachsende israelische Start-up Wiz ist den Angaben zufolge eine führende Cloud-Sicherheitsplattform mit Hauptsitz in New York. Ein erster Versuch war im vergangenen Sommer gescheitert, damals standen 23 Milliarden Dollar im Raum. Die Gespräche waren laut WSJ gegen Bedenken von Wiz und einiger seiner Investoren über regulatorische Hürden gescheitert.

Wiz ist erst 2020 gegründet worden und bietet Cybersecurity-Software für Cloud-Rechenzentren an. Das ist ein wichtiger Bereich bei Google. Mit der Übernahme sollen laut Google zwei große und wachsende Trends in der KI-Ära beschleunigt werden: verbesserte Cloud-Sicherheit und die Möglichkeit, mehrere Clouds zu nutzen.

Sowohl Cybersicherheit als auch Cloud Computing seien schnell wachsende Branchen, hieß es. Die zunehmende Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) und die Einführung von Cloud-Diensten hätten die Sicherheitslandschaft für Kunden dramatisch verändert, wodurch die Cybersicherheit immer wichtiger werde, um Risiken abzuwehren und die nationale Sicherheit zu schützen.

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Adlon

OT ist nicht länger offline

Die Produktion ist heute so vernetzt wie nie und dadurch attraktiv für Angreifer. Die Angriffe verlaufen hybrid, beginnen in der IT und wirken in der Produktion. Ein Security Operations Center (SOC) bleibt in diesem Umfeld nur dann wirksam, wenn es...

mehr...

Moxa

Risiken in der Feldebene absichern

Maschinenbauer müssen im Rahmen des Cyber Resilience Act Sicherheitsrisiken systematisch bewerten und minimieren. Beispiele aus der OT-Praxis zeigen typische Schwachstellen und mögliche Gegenmaßnahmen auf der Feldebene.

mehr...

Bihl+Wiedemann

Zukunftssicher automatisieren

AS-Interface entwickelt sich mit ASi-5 zur leistungsstarken Plattform für moderne Automatisierung. Höhere Datenraten, integrierte Safety und umfassende Diagnosefunktionen ermöglichen effiziente, flexible und zukunftssichere Lösungen – von einfachen...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Illumio

Warum IT/OT-Grenzen neu gedacht werden müssen

Smart Factories verbinden Produktionsanlagen, Steuerungen und IT-Systeme über gemeinsame Netzwerke – eine Entwicklung, die die Effizienz zwar steigert, aber auch zusätzliche Angriffsflächen schafft. Um diese Risiken zu beherrschen, müssen...

mehr...

Axians

Fünf unbequeme Wahrheiten über OT‑Security

Firewalls kaufen kann jeder. OT-Security machen die wenigsten wirklich. Timmi Hopf, Business Development Manager OT Cybersecurity bei Axians, benennt in seinem Kommentar fünf unbequeme Wahrheiten aus der Praxis und erklärt, warum der erste Schritt...

mehr...

Kaspersky

Einsparpotentiale erkennen

Mit dem 'Kaspersky OT Cybersecurity Savings Calculator' können Industrieunternehmen die potenziellen Kosten unzureichender OT-Sicherheit (Operational Technology) quantifizieren.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren