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Artikel und Hintergründe zum Thema

Hima

Inka Krischke,

Customer Solutions Center um Security Lab erweitert

Hima hat im Customer Solutions Center in Brühl ein Security Lab eröffnet. Der Anbieter sicherheitsgerichteter Automatisierungslösungen will dort künftig ganzheitliche OT-Security-Lösungen für die Digitalisierung der Funktionalen Sicherheit entwickeln und testen.

Matthias Ochs (CEO, Genua), Steffen Philipp (Geschäftsführender Gesellschafter, Hima) und Jörg de la Motte (CEO, Hima) eröffnen das Hima Security Lab. (vlnr)

© Hima

Im Security Lab arbeitet Hima eng mit dem IT-Sicherheitsspezialisten Genua zusammen. Die Technologien des Unternehmens, das Teil der Bundesdruckerei-Gruppe ist, entsprechen zahlreichen Empfehlungen des Anwenderverbands NAMUR. In der Kooperation zwischen Hima und Genua werden im Security Lab Applikationen der Datendiode gezeigt, die Voraussetzung dafür sind, eine hochsichere, praktikable Umsetzung der richtungsweisenden NAMUR Open Architecture (NOA) zu gewährleisten.

Um Security-Szenarien unter praxisnahen Bedingungen erarbeiten und testen zu können, hat Hima das ‚Security Environment for Functional Safety‘ im Security Lab zum Leben erweckt. Dessen Security Architektur nutzt Lösungen von Genua. „Das ‚Hima Security Environment for Functional Safety‘ kann mit verschiedenen Security-Zonen kombiniert werden. Damit können sämtliche Szenarien nachgestellt, optimiert und getestet werden. Ein Labor voller Möglichkeiten für Einsteiger und Experten“, erklärt Sergej Arent, Director Applications bei Hima, verantwortlich für das Customer Solutions Centers. Die Integration des Security Labs im eigenen Customer Solutions Center wird künftig die Analyse von Automatisierungs-Netzwerken der Hima-Kunden ermöglichen (Cyber-HAZOP). Daraus können Maßnahmen abgeleitet und Templates für Security-Lösungen entwickelt werden. Das Team aus Safety- und Security-Spezialisten baut dazu komplexe, nach IEC 62443 zonierte Netzwerke auf und sichert diese mit Geräten und Methoden aus dem Security-Portfolio von Genua ab.

Durch den Einsatz verschiedener Prozessleitsysteme lassen sich Architekturen realisieren, die der realen Automatisierungsumgebung der Kunden sehr nahe kommen. Im Rahmen von Penetrationstests werden Konzepte und Lösungen im Security Lab auf Herz und Nieren geprüft. Gleichzeitig sorgen die Spezialisten mit ihrem Know-how dafür, dass die IT/OT-Lösungen nach den neuesten Normen und Standards umgesetzt sind und den strengsten Gesetzen im Datenschutz entsprechen.
„Das Security Lab wird es unseren Kunden ermöglichen, auf vorhandene und vorgetestete Hima Lösungen aufzusetzen und diese projektspezifisch anzupassen. Die praktische Erfahrung, die hier in Schulungen und Workshops gewonnen wird, hilft unseren Kunden Antworten auf die zunehmend komplexen Security Fragestellungen zu finden“, so Sergej Arent.

Angelehnt an das Konzept in Deutschland plant das Unternehmen im weiteren Schritt den Aufbau eines Security Labs im Customer Solutions Center Asia-Pacific in Singapur.

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