SafetyNeues aus der sicherheitsgerichteten Automation

Bei steigenden Taktzahlen werden Maschinenfunktionen immer komplexer – das Thema Funktionale Sicherheit gewinnt vor diesem Hintergrund zunehmend an Bedeutung. Eine Auswahl aktueller Produkte rund um dieses Thema, zeigt Computer&AUTOMATION in einer Bilderstrecke.

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SPS-Redundanzpaar Melsec iQ-R von Mitsubishi
© Mitsubishi Electric Europe

Viele zentrale Anwendungen in der Produktion verlangen volle Redundanz gemäß SIL 2 nach IEC 61508, damit kritische Systeme auch bei einem Ausfall oder einer versehent-lichen Beschädigung der primären CPU-Einheit funktionsfähig bleiben. Das SPS-Redundanzpaar Melsec iQ-R von Mitsubishi Electric erfüllt gemäß Zertifizierung durch den TÜV Rheinland die Anforderungen dieser Norm an die funktionale Sicherheit für den internationalen Markt. Die Richtlinien erfordern ein vollständig dupliziertes SPS-Gehäuse mit sämtlichen Modulen, auf das bei Ausfall des Primärsystems sofort umgeschaltet wird. Die Programmierplattform 'GX Works3' bietet eine gemeinsame Umgebung für die Programmierung sowohl der Prozess- als auch der Sicherheitssteuerung. Dies ermöglicht die Ausführung von integrierten Prozess- und Sicherheitssteuerungsprogrammen mit einem einzigen CPU-Modul, wodurch der Zeit- und Kostenaufwand für die Anschaffung und Installation einer separaten Sicherheitssteuerung entfällt. Die grundlegende Redundanz-Architektur des 'iQ-R' wurde um eine weitere Schutzschicht erweitert: Neben dem Spannungsversorgungsmodul, der Basiseinheit und dem ­Netzwerk-Modul umfasst die Sicherheitsversion der SPS ein Set bestehend aus SIL-2-­Prozess-CPU-Modul und separatem SIL-2-Funktionsmodul. Dies gewährleistet einen kontinuierlichen Betrieb durch Umschalten in den Standby-Betrieb bei einem Fehler in der Steuerung.

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