Technische Universität München

Inka Krischke,

Moderne KI-basierte Robotik

Das Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) der Technischen Universität München (TUM) zeigt auf der automatica die Vielfalt der eigenen Robotik- und KI-Forschung, die nicht zuletzt durch das von der TUM koordinierte Robotics Institute Germany (RIG) auch überregional in ein leistungsstarkes Ökosystem eingebunden ist.

© TU München

Erstmals treten die Technische Universität München (TUM) und das Robotics Institute Germany (RIG) auf der Automatica Seite an Seite auf. Unter dem Mantel der Hightech-Plattform munich_i gibt das auf Robotik und KI spezialisierte integrierte Institut MIRMI der TUM einen vielseitigen Blick in die Praxis. Unter den etwa 25 Demos vor Ort sind beispielsweise ein fahrendes Umweltlabor, das mit Drohne, U-Boot und kleinem Landroboter ausgestattet ist, Exosuits, die den Oberkörper oder die Beine unterstützen, sowie Start-ups wie SmartAIs, die mittels KI Blinden bei der Orientierung helfen. Besondere thematische Schwerpunkte liegen hier auf zwei strategischen Themen des MIRMI, einerseits der Geriatronik und der Frage, wie Technologie Menschen in der Pflege und im Alter unterstützen kann, und andererseits der KI.Fabrik, die sich mit KI und Robotik im Produktionsumfeld beschäftigt. Hinzu kommen eine Reihe von Start-ups, die vom MIRMI-Inkubator robo.innovate unterstützt werden.

Bühnenprogramm mit TUM-Forschenden

Auf der vom Robotics Institute Germany organisierten Bühne (RIG Stage) stehen die Themen Umwelt und Mobilität, Gesundheit, Arbeit und Nachwuchs im Mittelpunkt. MIRMI ist hier mit vielen Referenten und Diskutierenden vertreten, darunter MIRMI-Director und RIG-Koordinatorin Prof. Angela Schoellig und MIRMI-Executive-Director Prof. Lorenzo Masia. Ethikprofessorin Alena Buyx und die Professorin für Wissenschafts- und Technologieforschung Ruth Müller widmen sich dem Thema Verantwortlichkeit in der Automation und die Managerin von robo.innovate Nicole Ebner sowie MIRMI-Vorstand Prof. Eckehard Steinbach holen Start-ups auf die Bühne. Hinzu kommen Forschende der RIG-Partneruniversitäten, die unter anderem einige der gerade verabschiedeten Forschungscluster des RIG vorstellen werden.

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Robothon auf der munich_i

Der Robothon findet 2025 zum vierten Mal statt. Beim diesjährigen Robotik-Wettbewerb konzentrieren sich die internationalen Forschenden-Teams auf die Bewertung der Agilität und Reaktionsfähigkeit ihrer Roboterplattform. Dabei geht es um Aufgaben, die in der Elektronikschrottentsorgung erledigt werden müssen. Die Teams lösen die Standardaufgabe und demonstrieren dann die Fähigkeiten ihres Roboters mit ihren eigenen Geräten in der Bring-Your-Own-Device-Challenge. Eine Jury aus Expertinnen und -experten aus Industrie und Forschung bewerten die Teams. Acht Teams aus Deutschland, Irland, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nehmen an dem Wettbewerb teil. Die Preisverleihung ist am 27. Juni. Zu gewinnen gibt es insgesamt 10.000 Euro für die siegreichen Teams.

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