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Artikel und Hintergründe zum Thema

Produkte des Jahres 2024

Andrea Gillhuber,

Robotik & Handhabung – Die Gewinner

Sie sorgen für die schnelle und sichere Handhabung von Komponenten und bringen sie zuverlässig von A nach B: Die Gewinner-Produkte in der Kategorie 'Robotik & Handhabung'.

Die Preisträger der Kategorie 'Robotik & Handhabung' (von links): Alexander Mühlens (igus), Rob Bierbooms und Nils Tielen (Bosch Rexroth), Kathrin Lay und Volker Ott (Häwa).

© Julia Bergmeister Fotografie / Computer&Automation

Platz 3 – Häwa: Cobot-Arbeitsplatzsystem ‚X-frame‘

© Häwa

Platz 3 – Häwa

Häwa hat drei Gehäuse-Varianten für Cobots für die meisten Anforderungen des Marktes identifiziert. Einfache Untergestelle in simpler Bauweise sind der Einstieg in die Welt des Cobot-Arbeitsplatzes. Sie entsprechen Schutzart IP55, verfügen über Türen auf der Vorder- und Rückseite und sind mit Filter, Lüfter und Montageplatte ausgerüstet. Dank der IP55-Anforderungen kann der Innenraum getrennt sein. An allen Ecken und Kanten ist der Korpus verstärkt. Angeboten wird ein derartiges Gestell bei frei wählbaren Abmessungen mit Festrollen oder Abstellfüßen sowie mit Griffen.

Volker Ott und Kathrin Lay von Häwa mit der Auszeichnung für den Cobot-Arbeitsplatz.

© Julia Bergmeister Fotografie / Computer&Automation

Die Arbeitsplatte kann aus Aluminium, Alu-Nutprofil, Holz oder einer anderen Bauart sein. Komplexer im Aufbau sind Roboter-Tische – beispielsweise aus dem Baukastensystem ‚X-frame‘. Bei der Variante als Roboter-Tisch erfolgt der Aufbau entsprechend den Komponenten aus dem Baukastensystem, die Abmessungen ergeben sich aus den Standard-Maßen der horizontalen und vertikalen Streben. Auch diese Gehäuse besitzen Montageplatte, Lüfter und Filter und werden in Schutzart IP55 gefertigt. Verschiedene Türsysteme, Stecktüren, Blenden und Makrolon-Scheiben sind hierbei optional.

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Platz 2 in der Kategorie Robotik & Handhabung

Platz 2 – igus: Roboterhand für Cobot ‚Rebel‘

© igus

Platz 2 – igus

Aufgrund von Kundenanfragen nach einer Roboterhand, die sich per Plug-and-Play mit dem Cobot ‚Rebel‘ verbinden lässt, hat Igus einen Fingergreifer entwickelt. Die humanoide Hand ist kompatibel mit allen Modellen des Cobots. Ihre Ansteuerung erfolgt über DIO am Tool Center Point, was eine einfache Integration und Flexibilität in verschiedenen Anwendungen ermöglicht. Der Fingergreifer kann dem Hersteller zufolge menschliche Handbewegungen nachahmen und eine breite Palette von einfachen humanoiden Aufgaben und Anwendungen übernehmen.

Alles im Griff: Alexander Mühlens von igus mit Pokal und Urkunde für Platz 2 in der Kategorie 'Robotik & Handhabung'.

© Julia Bergmeister Fotografie / Computer&Automation

Denkbar sind laut Unternehmen Aufgaben im Bereich der Forschung und Entwicklung an Hochschulen, aber auch Aufgaben in der Gastronomie oder in der Unterhaltungsbranche. Alle Komponenten einschließlich Flansch, Leitungen und Ansteuerung kommen direkt von Igus. Die Gleitlager in den Gelenken aus Iglidur Polymeren sind schmierfrei und ermöglichen reibungslose und präzise Bewegungen der einzelnen Finger. Die Steuerung der humanoiden Hand kann über verschiedene Schnittstellen erfolgen, darunter USB, TTL (5 V) seriell und internal scripting.

Platz 1 in der Kategorie Robotik & Handhabung

Platz 1 – Bosch Rexroth: Lineares Motion-System ‚ctrlX FlowHS‘

© Bosch Rexroth

Platz 1 – Bosch Rexroth

Mit ‚ctrlX FlowHS‘ stellt Bosch Rexroth ein lineares Motion-System für den Transport und die Positionierung von Produkten und Materialien vor. Das Motion-System ist in den Automatisierungsbaukasten ‚ctrlX Automation‘ des Unternehmens integriert, so dass alle Bausteine der Plattform und auch die Apps der Partnerwelt ‚ctrlX World‘ genutzt werden können. Das System selbst basiert auf der Steuerung ‚ctrlX Core‘ mit dem Betriebssystem ‚ctrlX OS‘. Basierend auf einem modularen Baukasten besitzt das lineare Motion-System Plug-and-play-Funktionalität.

Platz 1 für Bosch Rexroth: Rob Bierbooms und Nils Tielen (von links).

© Julia Bergmeister Fotografie / Computer&Automation

Segmente wie Geraden, Kurven und Weichen können je nach Bedarf kombiniert werden, um spezifische Topologien, Längen und Streckenführungen zu erstellen. Mit einer Beschleunigung von bis zu 10G und einer Geschwindigkeit von 5 m/s ermöglicht das System schnelle Bewegungen. Mehrere Mover mit einer skalierbaren Nutzlast von bis zu 2,5 kg (einzeln) oder 5 kg (verbunden) bieten entsprechende Leistung. Das U-förmige Design verbessert die Streckenführung und minimiert Reibung, um eine gleichbleibende maximale Geschwindigkeit auch in Kurven zu gewährleisten.

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