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Artikel und Hintergründe zum Thema

Internationaler Robotik-Preis

Günter Herkommer,

Robocoaster und Universal Robots sind die Gewinner

Die Automatica 2012 bot den Rahmen für die Vergabe des „Invention and Entrepreneurship Award in Robotics and Automation (IERA)“. Der jährlich vom internationalen Robotik-Verband IFR und der IEEE Robotics and Automation Society ausgeschriebene Preis hatte in diesem Jahr zwei Sieger: Die Firma Robocoaster aus England und das dänische Unternehmen Universal Robots.

© IFR

Bei der alpinen Ski-WM 2011 ermöglichte der Robocoaster im Medienzentrum eine simulierte Abfahrt auf der Rennstrecke.

© computer-automation.de

„Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, da alle fünf Finalisten fantastische und außergewöhnliche Projekte präsentierten“, sagte Shinsuke Sakakibara, IFR Präsident und Mitglied der Jury. Laut John Dulchinos von Adept Technology, der ebenfalls der Jury angehörte, seien die beiden Gewinner beispielhaft für begeisternde Pionierarbeit hochentwickelter Robotertechnik, die bereits in der realen Welt in Wachstumsbranchen erfolgreich angewendet wird.

Gino De-Gol von RoboCoaster erhielt demnach den Preis, weil er den Weg geebnet habe für den Einsatz von Industrierobotersystemen in der Unterhaltungsindustrie und in Freizeitparks, in der Simulation von Bewegungen und in medizinischen Anwendungen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 in England gegründet; und zwar von Spezialisten im Unterhaltungsbereich, die viele bahnbrechende Technologien für moderne Fahrsysteme und Dienstleistungen erfolgreich angewendet haben. Sie entwickelten auch das erste Roboterfahrgeschäft für Personen, den RoboCoaster.

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Mit diesem Zweiarmkonzept des Leichtbauarmes trat die Firma Universal Robots auf der Automatica 2012 auf.

© Universal Robots

Universal Robots wurde 2005 gegründet mit dem erklärten Ziel, Robotertechnologie für kleine und mittlere Unternehmen zugänglich zu machen. Die Gründung des Unternehmens wurde durch die Investition von Syddansk Innovation, einem dänischen öffentlichen Fond, ermöglicht. Heute gehört die Firma einer Gruppe von öffentlichen und privaten Investoren. Innerhalb weniger Jahre ist es Universal Robots gelungen, ein internationales Vertriebsnetz mit rund 80 Partnern in 35 Ländern aufzubauen. Universal Robots selbst beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Die gesamte Entwicklung und Produktion des roboter-Leichtbauarmes erfolgt am Standort Odense, Dänemark.

Beide Gewinner konnten sich über ein Preisgeld von 2000 US-Dollar freuen.

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