SMA Solar Technology
Rekordergebnis im ersten Halbjahr
Die SMA Solar Technology AG legte jetzt die Zahlen des ersten Halbjahres 2010 vor. Demnach hat sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdreifacht und der Gewinn versechsfacht.
Die SMA Solar Technology AG veröffentlichte am 13. August den Halbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2010. Mit 816 Mio. Euro verdreifachte der Konzern seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum (247 Mio. Euro). Das Operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich in der Berichtsperiode auf 220 Mio. Euro (1. Halbjahr 2009: 35 Mio. Euro). „Das erste Halbjahr 2010 geht als das bisher erfolgreichste in die Unternehmensgeschichte ein", kommentierte Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA, die Zahlen. An der Umsatzprognose vom 6. Juli für das Gesamtjahr 2010 von 1,5 bis 1,8 Mrd. Euro halte SMA daher fest.
Wesentliche Nachfrageimpulse seien vom deutschen Photovoltaikmarkt ausgegangen. Die vorzeitige Anpassung der Einspeisevergütung für Solarstrom ab dem 1. Juli 2010 habe viele Anlagenbetreiber in Deutschland dazu bewogen Investitionen vorzuziehen. Auch in den Auslandsmärkten war eine stärkere Nachfrage erkennbar. Zu den wichtigsten Auslandsmärkten zählen Frankreich, Italien, Belgien sowie Nordamerika und Australien. Für das Gesamtjahr 2010 geht der Vorstand der SMA von einem deutlichen Wachstum des Weltmarktes auf bis zu 14 Gigawatt (GW) aus. 2009 lag dieser Wert bei etwa 8 GW.
Profitabilitätsziel erreicht
Das zweite Quartal 2010 trug mit 477 Mio. Euro (Q2 2009: 160 Mio. Euro) etwa 58 % zum Gesamtumsatz bei. Die Umsatzentwicklung wurde von der eingeschränkten Verfügbarkeit von Elektronikkomponenten negativ beeinflusst. Insgesamt hat SMA im ersten Halbjahr eine Wechselrichter-Leistung von mehr als 3,1 GW abgesetzt, davon allein 1,9 GW im zweiten Quartal.
Aufgrund von Veränderungen im Produktmix und Skaleneffekte erhöhte sich die EBIT-Marge in den ersten sechs Monaten 2010 auf 27 % nach 14 % im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2010 bestätigt der Vorstand der SMA das Profitabilitätsziel (EBIT) von 24 % bis 27 % bezogen auf den Umsatz. Der Konzernüberschuss betrug im ersten Halbjahr dieses Jahres 158 Mio. Euro (Q1-Q2 2009: 26 Mio. Euro).
Das Netto-Umlaufvermögen hat sich zum 30. Juni 2010 mehr als verdoppelt und stieg auf 252,6 Mio. Euro an (31.12.2009: 99 Mio. Euro) - es betrug somit 17 % bezogen auf den Umsatz der letzten zwölf Monate. Der Anstieg des Netto-Umlaufvermögens ist insbesondere auf den planmäßigen Aufbau des Vorratsvermögens - insbesondere von Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen - zurückzuführen. Die Bestände wurden mit 231,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt (31.12.2009: 113 Mio. Euro), um eine möglichst hohe Auslastung der Produktion zu gewährleisten.










