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Artikel und Hintergründe zum Thema

Stellantis

Andrea Gillhuber,

OEP übernimmt Mehrheit an Comau

Das Privat-Equity-Unternehmen One Equity Partners, kurz OEP, wird Mehrheitsaktionär von Comau, Stellantis bleibt aktiver Minderheitsaktionär. Eine entsprechende Vereinbarung wurde unterzeichnet.

© Comau

Stellantis ist im Januar 2021 aus der Fusion der früheren Unternehmen FCA und Groupe PSA hervorgegangen. In deren Rahmen wurde eine Vereinbarung geschlossen, welche die Ausgliederung von Comau, einem Spezialisten für Industrieautomatisierung und Robotik, vorsah. Nun hat OEP die Mehrheit an Comau übernommen. Stellantis bleibt aktiver Minderheitsaktionär. Die Transaktion soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein und unterliegt behördlichen Genehmigungen und sonstigen Abschlussvoraussetzungen. Über die finanziellen Konditionen der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Laut Mitteilung sollen die neuen Eigentumsverhältnisse Comau bedarfsgerechten Zugang zu weiteren Geldmitteln verschaffen, um »italienischen Wurzeln zu stärken, zu expandieren und Kompetenzen in diversifizierten Sektoren weiterzuentwickeln«. Die Unternehmensleitung einschließlich dem Executive Chiarman Alessandro Nasi und dem CEO Pietro Gorlier bleibt auch nach Abschluss der Transaktion unverändert.

Die Unternehmen zur Transaktion

Carlos Tavares, CEO von Stellantis: »Comau hat sich über die vergangenen 50 Jahre hinweg als anerkannter Akteur im Bereich Automatisierungs-Lösungen positioniert. Diese geplante Transaktion soll Comau zur Eigenständigkeit verhelfen und seine Erfolge zum Nutzen aller seiner Stakeholder, insbesondere seiner Kundinnen und Kunden und Beschäftigten, stärken. Zudem erhält Stellantis so die Möglichkeit, sich ganz auf sein Kerngeschäft in Europa zu konzentrieren.«

Ante Kusurin, Partner bei One Equity Partners: »Comau ist ein führendes Unternehmen für industrielle Automatisierung mit erstklassiger Robotertechnologie und enormem Wachstumspotenzial. Wir verfügen über umfassende Erfahrung bei der Durchführung komplexer Unternehmensausgliederungs-Transaktionen und sind überzeugt, dass wir über die Ressourcen verfügen, um Comau als erfolgreiches eigenständiges Unternehmen zu positionieren.«

Pietro Gorlier, CEO von Comau: »In den mehr als 50 Jahren seiner Geschichte hat Comau durchgängig seine Fähigkeit zur Transformation – geschäftlich, technologisch und in seiner Herangehensweise an Innovationen – bewiesen. Die jetzige Transaktion steht im Einklang mit Comaus strategischem Plan, das Geschäft angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Industrieautomatisierung über den Automobilsektor hinaus auszuweiten. Damit konsolidiert Comau des Weiteren seine Position als starkes und international führendes Unternehmen in seinem Sektor und pflegt zugleich seine soliden italienischen Wurzeln.«

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