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Artikel und Hintergründe zum Thema

Automatica

Inka Krischke,

Comeback nach nur einem Jahr

Nach vier Tagen Messelaufzeit ging die Automatica am 30. Juni 2023 zu Ende. »Ein fulminantes Comeback nach nur einem Jahr« bilanziert die Messe München als Veranstalterin stolz.

© Messe München

40.000 Besucher aus rund 88 Nationen und 650 Aussteller aus 34 Ländern – so lesen sich zusammengefasst die Abschlusszahlen der Messe für intelligente Automation und Robotik. Die beiden Messechefs Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel ziehen denn auch eine positive Bilanz: »Die automatica hat erneut ihre große Innovationskraft unter Beweis gestellt. Mit zukunftsweisenden Lösungen zeigten die teilnehmenden Unternehmen konkret, wie unter anderem das Thema Fachkräftemangel kompensiert werden kann. Durch das erfolgreiche Zusammenspiel mit den parallel stattfindenden Veranstaltungen Laser World of Photonics sowie World of Quantum stärkt München darüber hinaus seine Position als führender Technologiestandort.«

Ausstellerseitig erhält die automatica ein hervorragendes Gesamtzeugnis. In der Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Gelszus bewerteten 94 % der Aussteller die Messe mit ausgezeichnet bis gut. Besonders gelobt wird die Qualität der Besucher (91 %) und der gestiegene Anteil an Neukunden (85 %).

Diese Meinung teilt auch Frank Konrad, Vorsitzender VDMA Fachverband Automation + Robotik und CEO Hahn Automation: »Die automatica ist bereits seit fast 20 Jahren die wichtigste Messe für uns als Automatisierungsunternehmen. Nach einem etwas verhaltenen Comeback nach Corona im letzten Jahr, wurden dieses Jahr wieder höhere Besucherzahlen erreicht, was sich für uns als Aussteller positiv widerspiegelte. Wir konnten viele gute Gespräche führen und intensiv Kontakte pflegen.«

Ebenfalls zufrieden äußert sich Marc Segura, President ABB Robotics: »Robotik und KI sind Schlüsseltechnologien für ein erfolgreiches Jahrzehnt der Transformation. Umso wichtiger ist die automatica als Leitmesse und Trendbarometer für Unternehmen, die ihre Fertigung und Logistik fit für die Zukunft machen wollen – also flexibel, vernetzt und nachhaltig.«

Neben den etablierten Key Playern beteiligte sich in diesem Jahr erstmals die Google Tochter intrinsic an der automatica. Henrike Neulen, Account Executive, erläutert, warum das Alphabet-Unternehmen für die erste Messeteilnahme der Firmengeschichte die automatica wählte: »Unser Ziel ist es, Robotik sowohl für Anbieter als auch Anwender einfacher und zugänglicher zu gestalten. Die automatica ist deshalb für uns die richtige Umgebung, um uns als Unternehmen und unsere Produkte erstmals live einem breiten internationalen Publikum vorzustellen.«
Die Top-Ten-Besucherländer nach Deutschland waren Österreich, Italien, Schweiz, Tschechien, Südkorea, China, Polen, Niederlande, Slowenien und USA. Der Anteil internationaler Besucher lag bei 33 %.

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Think Tank für Künstliche Intelligenz

Mit der nunmehr dritten Ausgabe im Rahmen der automatica hat sich die Hightech-Plattform munich_i als Format für Robotik und KI etabliert. Das Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) der Technischen Universität München gab auch in diesem Jahr Orientierung auf dem Gebiet Künstliche Intelligenz und Robotik und setzte diese Entwicklungen gleichzeitig in den ethisch-gesellschaftlichen Kontext. »Der Hightech-Summit war auch dieses Jahr wieder ein absolutes Highlight. Gemeinsam mit faszinierenden Pionieren aus Industrie, Wissenschaft und Start-ups haben wir einen Blick in die Zukunft geworfen und mit unseren Gästen aus der Politik diskutiert, wie wir diese gestalten wollen«, fasst munich_i Direktor Prof. Sami Haddadin zusammen.

munich_i besteht aus dem Hightech-Summit, der Robotik- und KI-Sonderschau AI.Society sowie dem hybriden Robotik-Wettbewerb Robothon.

Die nächste automatica findet von 24. bis 27. Juni 2025 erneut parallel zur Laser World of Photonics sowie der World of Quantum in München statt.

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