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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kuka

Inka Krischke,

Christoph Schell wird neuer CEO

Christoph Schell wird neuer Vorstandsvorsitzender von Kuka. Der Technologie-Manager und CCO von Intel folgt zum 1. Juli auf Peter Mohnen.

Christoph Schell wird zum 1. Juli neuer Vorstandsvorsitzender von Kuka. © Kuka

Der scheidende CEO Peter Mohnen verlässt das Unternehmen nach 13 Jahren im Kuka-Vorstand auf eigenen Wunsch.

Mit Christoph Schell hat Kuka einen international erfahrenen Manager als CEO der Kuka Group gewinnen können, der umfassende Kenntnisse rund um die Hightech-Branche und innovative Zukunftstechnologien aufweist. Der 53-Jährige, geboren im schwäbischen Kirchheim unter Teck, war in leitenden Managementpositionen weltweit für HP, Philips und Intel tätig und verantwortete dort unter anderem die Bereiche 3D-Druck und digitale Fertigung. Seit Anfang 2023 ist Schell bereits Mitglied des Kuka-Aufsichtsrats sowie Vorsitzender des Strategie- und Technologieausschusses des Gremiums. Er sei damit bereits bestens mit dem Unternehmen und seinem globalen Geschäft vertraut, so Kuka.

Christoph Schell, der seit über zehn Jahren in den USA lebt, war davor viele Jahre in Asien und kennt die weltweiten Märkte: „Ich bin begeistert vom weltweiten Spektrum und Erfolg der Kuka-Gruppe und überzeugt von den Wachstumsperspektiven, die gerade durch das Zusammenspiel von Robotik, Automatisierung und KI die Welt des Arbeitens und des täglichen Lebens verändern werden. Es ist mir eine Ehre, diese Entwicklung künftig als globaler Kuka-CEO voranzutreiben. Ich freue mich aufs Kuka-Team.”

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Das Geschäftsjahr 2024

Zum 30. April hat Kuka die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 bekannt gegeben. Demnach hat das Unternehmen den Auftragseingang um 1,3 % auf rund 4,1 Mrd. Euro gesteigert (2023: 4,0 Mrd. Euro). Die Book-to-Bill-Ratio stieg auf 1,09 (2023: 0,99) und signalisiert damit Kuka zufolge einen positiven Trend. Dennoch wirken sich geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten auf die Konjunktur und damit auf das Investitionsverhalten der Kunden aus. Hinzu kommt eine Zurückhaltung der Kunden bei Investitionen in E-Mobilität aufgrund verhaltener Nachfrage. Das spürt – wie viele andere Unternehmen – auch Kuka. So ging der Umsatz 2024 um 7,9 % auf 3,7 Mrd.Euro zurück (2023: 4,1 Mrd. Euro). Treiber dieser Entwicklung waren Rückgänge in Amerika und Europa, in Asien verzeichnete das Unternehmen Zuwächse und einen Rekordumsatz. Der wettbewerbsintensivere Markt sowie Einmaleffekte aus einem Großprojekt führten zu einem Rückgang des EBIT um 51,6 % auf 76,5 Mio. Euro (2023: 158,2 Mio. Euro).

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