Ferrobotics
75% schneller durch Cobot-Schleifen
Die Firma Marlan Solid Surface setzt beim automatisierten Schleifen ihrer Badewannen auf Ferrobotics. Während Force/Torque Tools für diesen Arbeitsschritt fünf bis sechs Stunden brauchen, schafft es der Cobot es in nur 80 Minuten - 75% Zeitersparnis.
Der 'ACF-K' von Ferrobotics reduziert die bisher automatisierte Bearbeitung von fünf bis sechs Stunden auf 1,5 Stunden und erzeugt den gewünschten, perfekten Schliff der Marlan-Oberfläche.
© FerroboticsDuschwannen, Waschbecken oder Badewannen wurden früher in mühevoller, zeitraubender Handarbeit durch geübte Fachkräfte geschliffen. Als Rik Heerema, CEO des niederländischen Familienunternehmens Marlan, begann, auf eine Automatisierung dieses Prozesses zu vertrauen, erwartete er schnell und sauber geschliffene Oberflächen der Badewannen. Doch rund anderthalb Jahre mit Kraft-/Drehmoment-Sensor-Technik brachten nie die gewünschten Zeit- und Qualitätsziele. So verlor man mit der sogenannten ‚Force/Torque‘ an Geschwindigkeit, hatte Probleme beim Aufsetzen und die Anpresskraft war immer zu gering oder unregelmäßig.
Die Lösung für Marlan ist ein Endeffektor von Ferrobotics mit ‚Active Compliant Technology‘ (ACT). »Die neue, nun mögliche, schnellere Robotergeschwindigkeit mit 250 mm/Sekunde und die konstante Anpresskraft des FerRobotics ACF-K Schleiftools waren wesentlich für unseren Erfolg. Der Cobot stellt nicht mehr ab, sondern schleift die komplexe Oberfläche der Badewanne in einem Durchgang und behält mit der reaktionsschnellen ACT und seinen 35 mm Hub spielend den Kontakt zur Oberfläche,« berichtet Heerema. Dank der Active Compliant Technology bleibt die Anpresskraft auch bei hohen Geschwindigkeiten konstant.
Dank automatischem Gravitationsausgleich der 'Active Compliant Technology' des Endeffektors ist die Anpresskraft in jeder Position immer konstant.
© Ferrobotics»Der FerRobotics ACF-K regelt automatisch die konstante Anpresskraft auch bei wechselnder Orientierung im Raum. Gerade bei den Marlan-Oberflächen ist es entscheidend, die Kraft des Endeffektors kontrolliert einzusetzen, um nicht zu verkanten oder zu tief zu schleifen,« erzählt Heerema. Die Symbiose aus Cobot und ACF-K erzeugt keine unschönen Schleifspuren und schleift so gründlich wie nötig ohne Nacharbeiten.
Heerema war wichtig, dass er mit einem System arbeitet, das fehlerfrei und rund um die Uhr läuft und sich leicht duplizieren lässt, denn geplant sei eine weitere Anlage mit einem Industrieroboter mit einem sensitiven Endeffektor.











