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Artikel und Hintergründe zum Thema

Accenture-Studie

Lukas Dehling,

Wachstumsschub durch Künstliche Intelligenz

Unternehmensgewinne werden dank Künstlicher Intelligenz kräftig anziehen: Zu diesem Ergebnis kommt eine Accenture-Studie. Doch welche Branchen profitieren am meisten?

Die Studie macht das enorme Wachstumspotenzial der Künstlichen Intelligenz deutlich.

© Fotolia, monsitj

Die Fertigung kann bei der Bruttowertschöpfung mit einem Wachstumspotenzial von 4,4 % bis 2035 am zweitstärksten von KI-Technologien profitieren. Ohne Einsatz von KI wird lediglich ein Wachstum von 2,1 % prognostiziert.

© Accenture

Das Beratungshaus Accenture hat sich mit einer Studie dem zukünftigen Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Unternehmensgewinne gewidment. Laut dieser sind zusätzliche Steigerungen um durchschnittlich 38 % bis 2035 bei erfolgreichem Einsatz von Künstlicher Intelligenz möglich. Weiterhin prognostiziert die Studie für die insgesamt 16 untersuchten Branchen in zwölf Industrieländern, darunter Deutschland, im selben Zeitraum einen potenziellen Wachstumsschub in Höhe von 12,5 Billionen Euro durch KI gemessen an der Bruttowertschöpfung.

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Die Prognose bis 2035: Die Unternehmens-Gewinne der Unternehmen der Fertigungstechnik sollen um 39% zulegen.

© Accenture

Welche Branchen profitieren?

Die IT- und Kommunikationsbranche, die produzierende Industrie und der Finanzdienstleistungssektor könnten im Vergleich aller untersuchten Branchen am stärksten von Künstlicher Intelligenz profitieren. Laut Studie hat ihre Bruttowertschöpfung bis 2035 ein Wachstumspotenzial von 4,8 % respektive 4,4 % und 4,3 % pro Jahr. Somit könnten allein diese drei Wirtschaftsbereiche im genannten Zeitraum eine zusätzliche Bruttowertschöpfung von insgesamt 5,38 Billionen Euro erzielen.

Selbst in beschäftigungsintensiven Branchen wie dem Bildungswesen oder dem sozialen Dienstleistungsbereich, in denen der Produktivitätszuwachs traditionell gering ist, ließen sich bis 2035 durch den Einsatz von KI-Technologien ergänzend 98 Milliarden Euro beziehungsweise 194 Milliarden Euro erwirtschaften.  

Die gezielte Analyse zukünftiger Unternehmenserträge nach Branchen zeigt die vielfältigen Einsatzgebiete Künstlicher Intelligenz auf: In beschäftigungsintensiven Bereichen wie dem Groß- und Einzelhandel ergänzt KI die Mitarbeiter in ihren Fähigkeiten. Allein durch effizienteren Einsatz der Belegschaft könnten die Gewinne hier um fast 60 % steigen. Dafür braucht es ständige Weiterqualifizierung am Arbeitsplatz, etwa durch den Aufbau von Kompetenzen im Umgang mit intelligenten Maschinen. Erhebliche Effizienzsteigerungen sind auch in kapitalintensiven Sektoren wie der Produktion möglich: Dank vorausschauender Wartung von Maschinen und besserer Anlagenauslastung durch KI könnten entsprechende Gewinne bis 2035 um 39 % steigen, so die Prognose.   

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