IoT-Hotspot
Telekom setzt auf Plug&Play
Transporte überwachen, Ersatzteile automatisch bestellen, Produktionsausfälle durch smarte Prognosen vermeiden: Das IoT ist dabei, die Industrie nachhaltig zu verändern. Wie auch Mittelständler mit geringem Aufwand von vernetzten Maschinen und Produkten profitieren können.
Ob Rauchmelder oder Waschmaschine, Container oder Produktionsroboter: Immer mehr Geräte und Maschinen sind in das Internet of Things (IoT) eingebunden. Rund 27 Mrd. sind es laut Online-Portal Statista derzeit, weltweit. Was nach viel klingt, deckt nicht einmal 0,6 % aller vernetzbaren Apparaturen ab. 2025 sollen bereits 75 Mrd. IoT-Geräte im Einsatz sein, mit einem gesamtwirtschaftlichen Effekt von 11,1 Billionen US-Dollar pro Jahr.
Die größten Wachstumstreiber: smarte Fabriken mit 3,7 Billionen US-Dollar, Smart Cities mit 1,7 Billionen US-Dollar und Anwendungen im Bereich digitale Gesundheitsversorgung mit 1,6 Billionen US-Dollar. Damit ist das IoT noch vor dem Cloud Computing, dem mobilen Internet und der Robotik eine der mächtigsten disruptiven Technologien unserer Zeit. Und eine Chance für Entwickler, die dank der Digitalisierung ihrer Produkte neue Geschäftsmodelle finden.
Mehr Effizienz, weniger Kosten
Solche IoT-Lösungen können dazu beitragen, die gesamte Lieferkette zu optimieren – von der Produktion bis hin zur Kundenbelieferung. Setzten Unternehmen im Zusammenhang mit IoT bisher vor allem auf das Entwickeln neuer Services, Geschäfts-Chancen und eine höhere Kundenzufriedenheit, erwarten 30 % inzwischen, mit Hilfe des IoT Prozesse effizienter zu gestalten und Kosten zu senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung von IDG unter mehr als 500 Entscheidern aus der IT-Branche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Laut der PAC-Studie aus dem April 2019 unter 161 deutschen Mittelständlern nutzen in diesem Segment schon 84 % der befragten Unternehmen mindestens eine IoT-Anwendung, 60 % setzen in erster Linie auf Predictive Maintenance, steuern und überwachen darüber also Maschinen und Fahrzeuge.
Doch die PAC-Studie zeigt auch: Der Einstieg ins Internet der Dinge ist kein Kinderspiel. 58 % der Befragten verstehen sich immer noch als digitale Nachzügler und planen kaum neue IoT-Projekte. „Die größte Herausforderung besteht in der aktuell fehlenden Standardisierung der Lösungen: Zu viele Ideen, zu viele ungare Konzepte und immer nur Insellösungen“, sagt ein Teilnehmer. Gerade über die Konnektivität sollten sich Entwickler früh Gedanken machen. Denn sie ist ein wesentlicher Teil von IoT-Anwendungen.
SIM-Karten für den IoT-Einstieg
Den Start in eine zuverlässige Konnektivität für IoT-Geräte will die Telekom mit ‚Business Smart Connect‘ vereinfachen. Dabei handelt es sich um vorinstallierte SIM-Karten, die sich direkt in Tracker, Sensoren oder andere IoT-Geräte einbauen lassen. Die IoT-Devices samt SIM-Karte verbinden sich nach dem Plug&Play-Prinzip mit der Cloud. Der Anwender selbst muss keine lokalen Netzwerke oder Gateways installieren. Stattdessen nutzen die IoT-Geräte das komplette Mobilfunknetz der Telekom: Ob klassische Mobilfunknetze wie beispielsweise 2G oder das LTE-Netz oder aber speziell für IoT ausgerollte Funktechnologien wie NarrowBand IoT.
Entwickler und Anbieter von IoT-Produkten buchen mit Business Smart Connect das für sie passende Angebot über den Webshop der Telekom – abhängig von der Zahl der benötigten SIM-Karten, dem passenden Tarif und dem benötigten Netz. Das Angebot reicht von 36 Monaten (M2M-Connect) bis zu 50 Monaten (LPWA-Connect). Nach etwa drei Tagen werden die vorkonfigurierten SIM-Karten geliefert und sind sofort einsatzbereit. So können Entwickler und Anwender Lösungen vom smarten Rauchmelder bis zur transparenten Überwachung von Lieferketten schnell und unkompliziert starten.










